Warum Erschöpfung kein Willensproblem ist – sondern oft ein biologisches Signal, das gehört werden will

Shownotes

Was passiert, wenn der Körper anfängt zu streiken – und man endlich aufhört, dagegen anzukämpfen?

Chantal Amend ist unter anderem Coach und Naturcoaching-Therapeutin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Psycho-Neuro-Immunologie, schamanischer Praxis und ganzheitlicher Gesundheit. Ihre Klientinnen sind Frauen, die irgendwann nicht mehr können – und endlich verstehen wollen, warum.

In dieser Folge spricht Chantal offen über ihren eigenen Weg: eine Jugend voller Anpassung und Selbstverlust, eine Beziehung, die sie mehrfach gebrochen hat, und den Moment, in dem schamanische Arbeit ihr Puzzlestück wurde, das sie nicht wusste, dass sie sucht.

Wir sprechen darüber:

✅ Warum Erschöpfung und Autoimmunerkrankungen so oft mit unterdrückten Bedürfnissen zusammenhängen ✅ Was es bedeutet, der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen ✅ Wie wissenschaftliches Fachwissen und spirituelle Praxis kein Widerspruch sind ✅ Warum Veränderung mit dem kleinsten möglichen Schritt beginnt – nicht mit dem perfekten Plan ✅ Und was Initiationsrituale mit unserer modernen Orientierungslosigkeit zu tun haben

Eine Folge für alle, die wissen, dass da mehr in ihnen steckt – und sich fragen, wie sie wieder Zugang dazu finden.

Chantal Amend findest du hier: ✅ Instagram: https://www.instagram.com/chantal.amend ✅ Podcast „Metanoia" auf YouTube: https://youtube.com/@chantal_amend


Über Spirits are Calling®

Ich bin Carina Hillenbrand, Schamanin und Coach aus Stein bei Nürnberg. In meinem Podcast spreche ich über schamanische Praxis, innere Prozesse und den Weg zur eigenen Stärke. Nicht theoretisch. Sondern so, wie es sich wirklich anfühlt.

Wenn du den Podcast magst, freue ich mich über eine Bewertung oder eine Weiterempfehlung. Das trägt diese Arbeit weiter.

Transkript anzeigen

00:00:01: Chantal Ahmet war mein Gast in dieser Folge von Spirits Erkalling und ich sage dir gleich,

00:00:06: es war eines

00:00:07: dieser Gespräche bei dem ich mehrfach gedacht habe.

00:00:11: Ja genau das!

00:00:12: Chantal ist Coach- und Naturcoaching-Therapeutin.

00:00:16: sie arbeitet mit Psychoneuroimmunologie, mit schamanischer Praxis und ganzheitlicher Gesundheit und ihre

00:00:23: Klientinnen sind meistens Frauen die

00:00:25: irgendwann merken hier stimmt irgendetwas nicht Erschöpfung, Autoimmunerkrankungen, das Gefühl nicht mehr zu wissen wer sie eigentlich sind.

00:00:33: Aber bevor schon Teil diesen Weg gegangen ist war sie selbst an diesem

00:00:36: Punkt.

00:00:37: Ich sprich darüber wie sie als Jugendliche nie wusste

00:00:39: wer sie sich angepasst hat, Grenzen übersehen hat nach Anerkennung gesucht ohne es zu merken und wie sie jahrelang in toxischen Beziehungen festgegangen hat ohne zu gehen Und wie sie am Ende über ein Jahreskreis mit schamanischer Arbeit endlich das

00:00:54: gefunden hat, wonach sie so lange besucht

00:00:59: hat.

00:01:18: Wenn ich dich so ganz persönlich frage, wie bist du denn auf diesen Weg gekommen?

00:01:23: Den du jetzt ergehst.

00:01:25: Wie würdest du das

00:01:25: beschreiben?".

00:01:27: Wie viel Zeit haben wir?

00:01:30: Ich versuche es kurz zu fassen und gleichzeitig aber die wichtigsten Eckpunkte vielleicht zu nennen, da wo ich jetzt bin als Coach und als Therapeuten.

00:01:44: Und auch schamanisch-spirituell arbeitende als

00:01:49: Naturcoaching-Therapeutin.

00:01:53: Und ja, so mit all den Herausforderungen und Learnings die ich so hinter mir habe diesen Weg.

00:02:00: Ich würde sagen, den gehe ich irgendwie schon in der gewissen Weise seit meiner Geburt, seit meiner Kindheit schamanischer Arbeit war tatsächlich schon ohne dass ich das bewusst gesucht habe und damals wusste was es ist in meiner Kindheits präsent weil ich eine Freundin hatte die direkt neben mir geboren hat um ihre Eltern.

00:02:21: Die haben regelmäßig am Wochenende Trommelreisen und Kraftigeisen so gemacht mit ihren Freunden.

00:02:29: Und wir zwei Mädels saßen da mittendrin, also ich habe mich da schon total wohl gefühlt ohne dass ich eben genau wusste was ist das eigentlich?

00:02:40: Ich war ein Kind das sehr schüchtern und zurückhaltend war immer

00:02:46: nach...

00:02:48: wie Erlaubnis und Bestätigung im Außen gesucht hat.

00:02:50: Und es hat sich in meiner Jugend dann sehr doll bemerkbar gemacht, indem ich eigentlich überhaupt kein eigenes selbst entwickelt habe oder dem gefolgt bin was mir selbst gut tut sondern immer eben auch da geguckt haben was macht so die Peer Group?

00:03:06: Was machen andere Jugendliche?

00:03:08: Ich will irgendwie Anschluss finden, ich will irgendwo dazugehören mich da ganz krass angepasst hab!

00:03:17: warum das damals so war, aus welchen Prägungen es heraus entstanden ist.

00:03:24: Und ja ich habe eben immer irgendwie nach einem Platz gesucht, nach meinem Platz wo ich hingehöre, wo ich das Gefühl habe Ich bin willkommen und irgendwie auch geliebt zu sein wertvoll zu sein für jemanden und ich hab mich dafür sehr oft verbogen

00:03:46: Also

00:03:46: angepasst, um irgendwo dazuzupassen gefühlt.

00:03:50: Irgendwo reinzupassen wusste nie so wirklich wer bin ich eigentlich was kann nicht gut?

00:03:56: und hatte dementsprechend dann auch während Studium und Ausbildung immer diesen Zug hin zu mich selbst kennenzulernen zu verstehen.

00:04:07: also gerade Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitstests.

00:04:11: und später kam die Astrologie dazu Und das war für mich so ein, okay krass was man da über sich selbst erfährt.

00:04:20: Was einem irgendwie interessanterweise auch wieder von außen diese Bestätigung gibt dafür wer man ist.

00:04:28: Also ich hatte selber nie einen Gefühl dafür oder habt es nicht entwickelt?

00:04:32: So ein Selbstbewusstsein eigentlich und auch einen guten Selbstwert zu wissen was ich gut kann.

00:04:40: Ich wusste immer nur was ich nicht kann Was ich nicht gut kann und was ich eigentlich aber ... können möchte oder wie ich sein möchte, aus diesem Gedanken heraus dann gehöre ich dazu.

00:04:52: Und mit meinem Studium, ich hab Gesundheitsmanagement studiert, kam eigentlich das erste Mal dieses Gefühl von hey da ist was, was sich gut kann?

00:05:01: Und was mich auch interessiert.

00:05:03: Also ich war in der Schule nicht gut, es hat mir super schwer gefallen.

00:05:08: Ich habe mit drei null nur ein Abi gemacht und auch wirklich gerade so geschafft.

00:05:14: Das war ganz spannend, ich habe um meine Noten irgendwie zu retten in Religion mein mündliches Abitur gemacht.

00:05:23: Und das waren meine beste Note im Abi!

00:05:27: Und es hat mir wirklich den Schnitt gerettet weil ich damals Wirtschaftslehre tatsächlich durchgefallen bin und weil dabei eben die Noten dann miteinander verrechnet werden, hat's aber zum Glück doch gereicht.

00:05:41: während des Studiums das erste Mal das Gefühl gehabt.

00:05:45: Ja, da ist was, was ich gut kann und was mich interessiert.

00:05:47: Und hab in der Zeit im Fitnessstudio gearbeitet auch.

00:05:50: Das waren duales Studium.

00:05:51: So fing dann eigentlich mein Weg an ... In diesem Gesundheitsbereich.

00:05:57: Erst so ganz klassisch über Ernährung und Sport.

00:06:00: Ich war zu dem Zeitpunkt selber so ein bisschen pummelig und wollte halt auch da mit diesem Blick nach wann werde ich geliebt?

00:06:09: Wie muss sich dafür aussehen?

00:06:11: natürlich in Form kommen.

00:06:13: Und das habe ich auch sehr gut geschafft, abgenommen und hab mich dann auch richtig wohl gefühlt und war da ja in so einem Zustand von.

00:06:21: Ich saug alles auf was ich darüber lernen kann und hatte da richtig richtig Freude dran.

00:06:28: und das hat im Prinzip so diesen Weg mit begleitet.

00:06:30: und ich habe mich immer wieder gefragt Was macht Gesundheit aus?

00:06:36: Das aus unserer Ernährung, was hat die für einen Einfluss?

00:06:39: Was hat Stress für ein Einfloss?

00:06:40: Und es kam eben mit jedem Buch das ich in den Finger gekriegt habe.

00:06:44: Neues dazu aber auch neue Fragen, neue Türen, die sich da gezeigt haben geöffnet haben.

00:06:49: und so kam ich dann zur Psychoneuro-Immunologie, die mich viel damit befasst wie arbeiten eigentlich all unsere Systeme in uns zusammen?

00:07:04: Darf ich dich kurz unterbrechen?

00:07:06: Weil, das ist ultra spannend.

00:07:07: Ich gehe noch mal ganz kurz zurück ein Stück in die Jugend, weil du gesagt hast, du hast immer so seit deinem Platz gesucht und warst immer wieder am Ausprobieren.

00:07:17: Ist es für dich ein bewusster Struggle gewesen oder hast du ... ist es mehr so ein bisschen vielleicht auch aus einer Langeweile heraus entstanden?

00:07:25: oder war dir klar mir fehlt etwas im Leben?

00:07:28: Das ist die Frage.

00:07:31: Nee, ich glaube das war tatsächlich ziemlich unbewusst.

00:07:34: Diese Suche nach Anerkennung, nach Bestätigung, nach dem Gefühl hier gehöre ich hin aber nicht bewusst gesteuert sowas so dass Ich hatte damals auch noch gar nicht diesen Bezug zu Persönlichkeitsentwicklung in dem Sinn.

00:07:49: es kam dann erst später wirklich auch während des Studiums Und damals war das sehr unbewusst aus eben alten Prägungen und Mustern heraus Und das habe ich dann eben rückblickend erst so erkannt, was mich da eigentlich so angetrieben hat.

00:08:09: Kannst du eine Situation vielleicht mal darstellen?

00:08:12: Weil ich glaube, dass es etwas den eigenen Platz suchen im Leben und in der eigenen Welt ist, was ganz viele interessiert.

00:08:20: Ich weiß, dass hier viele zuhören die schon lange auf dem Weg sind, sich bei Methoden Ja, Tools Sehnen die einfach funktionieren, dauerhaft funktionieren.

00:08:33: In die Selbstermächtigung zu kommen.

00:08:34: Also wie sah so dein typischer Alltag aus?

00:08:38: oder gab es auch einen Schlüsselmoment in dem du das bemerkt hast?

00:08:42: Also der Alltag davor bevor... also so in der Jugend meinst du?

00:08:49: Oder auch schon im jungen erwachsenen Alter diese Suche.

00:08:53: Dein Alltag dieser Zeit der Suche Okay,

00:08:57: also in dem Moment, in dem das noch so super unbewusst war.

00:09:04: Ich war zum Beispiel in einer Beziehung, in der ... Das war die erste große Liebe und dementsprechend natürlich auch so das Gefühl okay da ist echt jemand, da is ein Junge, der mich mag und der sich für mich entscheidet und gleichzeitig bin ich dem aber immer hinterher gerannt.

00:09:24: Wir haben nie wirklich was alleine gemacht, auch immer nur auf meine Initiative hin und eigentlich meistens mit seinen Freunden irgendwie gemeinsam.

00:09:34: Das heißt wir haben draußen irgendwo rumgelungen oder bei irgendwem zu Hause so die Jungs, die haben gezockt.

00:09:42: Und ich war halt dabei!

00:09:44: So haben wir unsere Zeit miteinander verbracht.

00:09:46: Manchmal dann halt noch dass wir erst mit den Kumpels unterwegs waren Und es hat sich gezogen über, ich glaube anderthalb oder zwei Jahre.

00:09:56: und ein ganz krasser Moment war auch dass der mich hat drei oder vier Stunden warten lassen weil er mit einem anderen Kumpel unterwegs war.

00:10:06: Mit meinem Roller Und ich hab einfach draußen irgendwo gehockt und gewartet.

00:10:14: Das war ja eine Zeit, da gab's noch keine Smartphones!

00:10:16: So, das heißt... Ich habe einfach da gesessen und hab gewartet und hab durch die Gegend gestarrt und halt immer mal wieder, ich glaub, ein SMS oder so geschickt von wegen wann seid ihr endlich wieder da?

00:10:27: Und anstatt zu sagen leg mich am Arsch, ich fahre jetzt nach Hause, ich mach mich doch hier nicht zum Affen, hab' ich das ausgehalten und hab' einfach gewartet ohne dann irgendwie auch noch Wüten zu sein darüber.

00:10:41: So was habe ich toleriert und mitgemacht, einfach weil da war dieser erste Freund.

00:10:47: Und ich wollte so sehr seine Aufmerksamkeit und ohne zu merken dass das absolut toxisch eigentlich ist für mich in dem Moment ja und es sehr angebracht gewesen wäre darüber wütend zu sein, dass man da sitzen gelassen wird wie respektlos Das habe ich in diesem Moment überhaupt gar nicht registriert, was mich da eigentlich so antreibt das mitzumachen.

00:11:14: Und später auch war es so... Ich hab ja dann wie gesagt studiert, du alle Studium gehabt,

00:11:22: d.h.,

00:11:22: ich hab schon wie ein Vollzeitjob gemacht, vollzeit gearbeitet im Fitnessstudio und da war's dann so, ich hab viel spät gearbeitet, ich hatte also den Vormittag zur freien Verfügung Und hab meistens dann gelesen, auch da schon über Training oder... Da ging es so langsam los mit Persönlichkeitsentwicklung.

00:11:48: Auch da gelesen um Wissen anzusammeln natürlich weil's mich interessiert hat und weil ich neugierig war aber auch darüber wieder einen gewissen Wert zu bekommen über das was ich weiß und dass was ich so lese.

00:12:02: Zu der Zeit habe ich angefangen, einen Blog zu schreiben.

00:12:05: Weil ich halt dieses Wissen irgendwas mit damit machen wollte und ich hab dann Sport gemacht.

00:12:09: Ich bin arbeiten gegangen, hab mir Essen vorgekocht.

00:12:12: Das war eigentlich so am Alltag.

00:12:15: Hab mich irgendwie weitergebildet.

00:12:18: Ich hab ... Sport gemacht gearbeitet und hab während der Arbeit auch irgendwie aber so Aufgaben gehabt die ich nicht gar nicht richtig machen wollte.

00:12:29: Erstberatungen gemacht im Fitnessstudio, Vertrieb.

00:12:32: So Verträge, Vertragsgespräche da mit den Interessenten geführt wollte aber eigentlich Ernährungsberatung machen oder halt auch das Training mit den Leuten.

00:12:41: und anstatt es anzusprechen habe ich immer darauf gewartet dass jemand mein Potenzial erkennt und mich dann sozusagen einlädt möchtest du das denn mal machen?

00:12:51: Aber ich hab mich nie getraut diese Initiative zu ergreifen.

00:12:56: Und so hat sich die lange Zeit irgendwie durchgezogen bis ich dann eben die Ausbildung angefangen habe in der Psychoneuroimmunologie.

00:13:04: Da bin ich aus dem Fitnessstudio raus, da war mein Studium auch schon zu Ende und ... Dann war ich im Barfußschuladen und hab da gejobbt weil ich nebenbei Daniel das Ziel hatte okay scheinbar, das ist so lustig im Nachhinein Scheinbar kann ich in den Jobs, die ich bisher so gemacht habe nicht das machen was ich eigentlich gerne machen will ohne aber irgendwie zu erkennen, dass ich vielleicht auch selber mal einfach danach fragen könnte.

00:13:33: Ja?

00:13:34: So mich so einbringen könnte.

00:13:36: und Selbstständigkeit ist the way weil dann kann ich einfach so arbeiten wie ich will, auch mit allem was sich halt bisher so gelernt habe.

00:13:46: ja und das war ab da irgendwie das Ziel wo ich dachte okay die Selbständigkeit!

00:13:50: Das ist der Platz.

00:13:51: also zurückblickend Ich hab immer gedacht erst wenn ich x u zu locken Dann habe ich meinen Platz oder da wartet.

00:13:58: der Platz war immer so dieses, ich muss erst eine bestimmte Sache erreichen.

00:14:03: Ich muss erst noch irgendwas tun, noch was lernen und noch eine Fortbildung

00:14:07: machen.".

00:14:07: Es war immer irgendwie an die Bedingungen geknüpft an etwas, was sich noch tun muss um.

00:14:12: Und ja, ich war in der Zeit dann auch wieder in einer Beziehung Wenn ich so darauf zurückblicke an sich, die diese Zeit war eigentlich eine sehr coole.

00:14:26: Also da hatte ich echt das erste Mal richtig das Gefühl, dass ich langsam am an diesem Platz komme.

00:14:33: Ich habe jetzt etwas gefunden beruflich was mich interessiert und was mich begeistert wo ich gut drin bin, was ich sehr gerne mache und wo ich auch positives Feedback bekomme.

00:14:44: Da war dann schon der Anfang von Instagram damit irgendwie präsent zu sein.

00:14:51: Und in der Beziehung war ich, ja auch an sich war das phasenweise eine sehr glückliche Beziehungen.

00:15:00: und da war dann tatsächlich dieser Punkt von okay jetzt noch die Selbstständigkeit.

00:15:08: Jetzt noch finanziell irgendwie gute Stabilität aufbauen ist auch immer irgendwie schwierig war.

00:15:14: es hat immer gerade so gereicht.

00:15:16: heute frage ich mich wie ich irgendwie mit einem Studentengehalt leben konnte Unvorstellbar, mit genau unter tausend Euro über die Runden zu kommen.

00:15:29: Ganz verrückt!

00:15:31: Und das war immer irgendwie ein Thema und ich kam so nach und nach der Selbstständigkeit immer näher auf diesen Weg.

00:15:40: da kommt man dann ja auch unvermeidbar mit den gewissen Ängsten in Verbindung sich immer sichtbarer zu machen für das man sich so begeistert.

00:15:53: und bin ich da wirklich schon gut genug dafür?

00:15:56: Kann ich Menschen wirklich helfen

00:15:57: damit?".

00:15:58: Und so kam ich dann über ein paar Zwischenschritte, auch mit der schamanischen Arbeit in Verbindung.

00:16:09: Das war ein ganz spannender Punkt weil ich einen Jahreskreis mitgemacht habe wo die Basics der scharanischen Arbeit im Prinzip gelehrt wurden.

00:16:21: Das war für mich ein Punkt, wo ich gemerkt habe, okay krass das ist ein Puzzleteil für mich.

00:16:26: Von dem ich nicht wusste dass sich suche und dass mir das aber so viel bedeutet für meinen Weg und für mein Gefühl von zu Hause zu sein.

00:16:36: Na das ist irgendwie so eine so eine Core Memory geworden, so ne ganz wichtige Erinnerung dieses erste Wochenende was wir da hatten in dieser Gruppe mit der... Mit meiner schamanischen Lehrwinde Katja Das war wie ich bin in so eine Welt eingetaucht, die mich so sehr berührt und begeistert und willkommen geheißen hat.

00:16:59: Ähm ... Ja, dass sich auch da wieder ... das war auch ein Punkt wo ich das Gefühl hatte okay irgendwie ist hier mein Platz ja oder für einen Teil der diesen Platz ausmacht man dem ich mich richtig fühle.

00:17:15: Was hat

00:17:15: es noch innerlich in dir verschoben?

00:17:17: Also es ist irgendwie dieses Gefühl von nach Hause kommen gewesen aber Im Außen war ja trotzdem noch alles gleich, außer dass eben diese Community dazu kam.

00:17:27: Wie ist dann der Wendepunkt entstanden?

00:17:31: Das hat mir nochmal eine neue Ebene von Gesundheit auch gezeigt, weil in diesem ganzen Prozess des Studiums dieser Fortbildungen die ich gemacht habe und so auch immer die Frage war Was braucht es wirklich für Gesundheit und warum werden wir immer kränker, obwohl wir eigentlich so viel wissen?

00:17:53: Obwohl wir so viele Möglichkeiten haben heute.

00:17:56: Und

00:17:59: das war dann nochmal ein Puzzlestück zu sagen okay nicht nur das was wir irgendwie im Verstand erklären können und theoretisch wissenschaftlich erklären können, beweisen können ist ein Teil davon.

00:18:13: Sondern eben auch diese spirituelle Ebene ist ein Teil und nicht alles was uns gut tut und was uns umgibt können und müssen wir mit dem Verstand logisch erklären können.

00:18:27: Und das war... Da hat diese Welt die ich mir bisher aufgebaut hatte, die ja eben aus Fachwissen bestanden hat bisschen gewackelt.

00:18:37: Also, okay.

00:18:39: Aber ich kann doch jetzt nicht als die Chantal, die so viel weiß und wissenschaftlich arbeitet, ja?

00:18:45: Die so viel Tolles erklären kann auf einmal auch noch mit schamanischer Arbeit kommen.

00:18:51: So WU-WU!

00:18:52: Und es soll tätig sein... ...und spirituell sein.

00:18:56: Das waren in meinem Kopf so krasse Gegensätze bzw eine Angst vor Bewertung

00:19:04: von

00:19:05: Mentoren oder anderen Coaches und Therapeuten, die ich eben auf so einen Sockel gestellt habe.

00:19:12: Ja, die eben super noch mehr wissenschaftlich gearbeitet haben ja noch mehr Fachwissen hatten und dachte oh mein Gott wenn wir sehen dass ich irgendwie schamanische Arbeit und Spiritualität praktiziere dann ja keine Ahnung bin ich da unten durch.

00:19:29: aber eigentlich ist es das so Scheißegal, weil eben es ja um meinen Platz geht und mein Gefühl meiner Arbeit.

00:19:39: Und das war so ein Struggle tatsächlich am Anfang dieses ... Was ist wenn ich jetzt damit gesehen werde?

00:19:47: Ich muss das auch irgendwie begründen.

00:19:49: Muss mich da rechtfertigen dafür, dass ich das jetzt so mache wie

00:19:53: ich's

00:19:53: mache.

00:19:56: Da hatte ich echt Angst vor irgendwie so belächelt zu werden dafür.

00:20:02: Das durfte aber eben auch nach und nach einfach weniger werden, weil ich ja eigene Erfahrungen auch dann durch diesen Jahreskreis da gesammelt habe.

00:20:09: Also das heißt mich dann wirklich auch verbunden zu fühlen mit mir und eben mit dieser nicht sichtbaren Welt um mich herum und Vertrauen zu entwickeln.

00:20:25: Und das hat dann erst mal in mir halt gearbeitet in mir gearbeitet auf diese Weise, sodass das nach außen auch noch gar nicht so sichtbar wurde.

00:20:37: Und ich hab aber auch dadurch dann mich ja auch mehr und mehr mit meinen Prägungen beschäftigt.

00:20:46: Also wie war meine Kindheit?

00:20:49: Wie war meine emotionale Sicherheit?

00:20:52: Was habe ich da mitgekriegt für Prägung und Muster?

00:20:56: Was glaube ich über Beziehungen?

00:20:57: Was glaub ich über mich selbst?

00:20:59: Über die Welt?

00:20:59: Über Geld?

00:21:01: Und das alles zu hinterfragen, also da hat es auch ganz schön gerüttelt.

00:21:06: dann nochmal.

00:21:08: In meiner Beziehung war es so dass mein damaliger Partner mehrfach fremdgegangen ist und ich habe das immer nach danach irgendwie herausgefunden weil ich immer ein komisches Bauchgefühl hatte.

00:21:24: Diese Wahrnehmungen habe ich erst nicht vertraut Und das ist etwas, was mich auch lange begleitet hat meiner eigenen Wahrnehmung nicht zu trauen.

00:21:32: Auch das hat sich vor allem durch die schamanische Arbeit verändert.

00:21:36: Durch die Arbeit mit dem Nervensystem und dem eigenen Körper da hinzufühlen

00:21:41: wirklich.

00:21:44: Ich habe das immer verziehen oder hab es dann ja wieder aus Angst vor Verlust.

00:21:51: Ich muss doch beweisen, dass ich es wert bin, geliebt zu werden.

00:21:55: Und wo habe ich Fehler gemacht?

00:21:57: Okay, lass uns daran arbeiten!

00:21:58: Lass uns daran wachsen!

00:21:59: Zusammenwachsen.

00:22:01: sind wir dann weiter zusammengeblieben oder ich bin dann geblieben und insgesamt ist das dreimal passiert so.

00:22:11: Bei dem dritten Mal ging es sogar soweit, dass er dieser anderen Frau gar nicht erzählt hat, dass der in einer Beziehung ist.

00:22:18: also er hatte im Prinzip uns beide belogen.

00:22:20: bei den andern war das halt Nur, ja so mal zum Spaß.

00:22:25: Bei der anderen war da noch mehr dabei und es ging auch länger.

00:22:30: Und... Auch da wie die Male davor hatte ich ein Gefühl das mir dann schon sehr bekannt vorkam.

00:22:37: Ja und

00:22:39: selbst danach habe ich dann nochmal fast ein Jahr gebraucht um die Kraft aufzubringen mich dann zu trennen.

00:22:47: Das war wirklich eine Trauma zu so'n Traumabonding.

00:22:50: Jede Verletzung hat mich zerschmettert und gleichzeitig aber war das wie eine Sucht, diese Bestätigung geliebt dann trotzdem zu bekommen und zu spüren okay ich bin trotzdem, ich bedeute dir trotzdem was.

00:23:06: also... Und da hat die in diesem Prozess des Loslassens sich daraus lösen war ich in diesem Jahreskreis, das war sozusagen im zweiten Jahr.

00:23:22: Im Übergang vom ersten zum zweiten Jahr habe ich mich dann getrennt und da hat diese schamanische Arbeit und es sich wieder verbinden mit sich selbst eine ganz große Rolle beigespielt dass ich diese Kraft hatte und dass ich das auch wirklich mal sehen konnte.

00:23:37: was tue ich mir selber eigentlich da an?

00:23:40: Und warum?

00:23:41: Was hat das auch wieder mit meinen Prägungen zu tun?

00:23:50: Ist deine Frage beantwortet?

00:23:53: Ja, ich glaube schon.

00:23:59: Absolut!

00:24:00: Das heißt der Jahreskreis war so ein bisschen auch der Schlüssel im Moment für dein jetziges Leben.

00:24:07: Ja absolut.

00:24:08: also das war wirklich eine ganz wichtige Phase in meinem Leben wo ich diese Verbindung wirklich widerspüren konnte zu dem was mir eigentlich wirklich wichtig ist und das Ernst zu nehmen.

00:24:22: Konntest du danach da in diesem Moment schon wissen, was die wirklich wichtig ist?

00:24:27: Also oftmals ist es ja so dass wir merken hier stimmt irgendwas nicht.

00:24:32: Das ist ja häufig der Einstieg.

00:24:34: Wir wissen schon mal, das ist es nicht aber wir wissen noch nicht so.

00:24:37: was ist denn dann.

00:24:40: Konnest du das schon definieren?

00:24:43: Ja so

00:24:43: teilweise also das war auch ein Prozess.

00:24:46: Also ich glaube, wir erwarten oft dass es irgendwie so den einen

00:24:50: Moment gibt

00:24:51: und dann ist alles klar.

00:24:53: Es gibt den einen Durchbruch und dann isst alles anders.

00:24:57: aber das ist selten so.

00:25:00: Das heißt, es war ein schleichender Prozess.

00:25:04: immer wieder kam dann irgendwie so ein Fusselstück

00:25:06: dazu mit

00:25:07: einer Erkenntnis die man irgendwie hatte auch an dem Wochenende natürlich wenn da Wenn wir da Rituale gemacht haben und so, in diesem ersten Jahr war eben immer ... Ich hab in jedes Seminar, in jedes Modul dieses Beziehungsthema mitgenommen.

00:25:22: Weil ich mich immer auch gefragt habe selbst nach diesem letzten Schlimmen... Das war alles irgendwie schlimm für mich.

00:25:29: aber das Letzte hat mich dann noch mal richtig gebrochen.

00:25:32: Und gleichzeitig, es war so verrückt als ich das rausgefunden hatte dass er diese Affäre hatte War das ein Gefühl von, ich bin gar nicht mehr überrascht Und das war irgendwie so, ja.

00:25:47: Auch eigentlich ziemlich zerschmetternd gleichzeitig.

00:25:51: Es war auch ein bisschen wie ein Schutz.

00:25:53: So dieses Okay ich geh vom Schlimmsten aus

00:25:56: immer irgendwie.

00:25:57: Mein Nervensystem war dann halt in der Beziehung die ganze Zeit schon angespannt weil immer diese Angst da war.

00:26:05: okay es passiert wieder und... kein richtiges Vertrauen.

00:26:09: Und es war auch ein Grund, natürlich ... Ich hab das ja gespürt, dass ich nicht vertraue und dass sich nicht mehr richtig mich so fallen lassen kann.

00:26:17: Und dass ich ihm auch nicht mehr wirklich glaube.

00:26:19: Ja?

00:26:20: Auch gleichzeitig diese Erwartung zu haben an ihn... Das war auch krasser Prozess nach der Beziehung noch.

00:26:28: Also ich habe dann viel von meinen Mustern in dieser Beziehungen nochmal angeguckt und aufgearbeitet.

00:26:34: Da musste ich dann halt auch erkennen, okay scheiße, ich hab halt auch Fehler gemacht!

00:26:38: Und das war sehr schmerzhaft, weil ich gesehen habe auch unabhängig von den Malen in denen er fremdgegangen ist wie viele unausgesprochene Erwartungen nicht an ihn hatte.

00:26:49: Wie viel Druck da auch irgendwie da war, wie er zu sein hat.

00:26:54: was für eine Erwartung irgendwie da so und auch in diesem Prozess dann danach.

00:26:59: er hat sich da wirklich beim letzten mal wirklich viel viel Mühe gegeben die Kurve zu kriegen und Heilung da reinzubringen.

00:27:10: Aber da war es dann halt für mich schon vorbei, da konnte ich nicht mehr ihm noch im Gegenkommen.

00:27:15: Na ja aber auf jeden Fall... Was wollte ich jetzt eigentlich sagen?

00:27:18: Ja in dem Jahreskreis, in jedes Seminar habe ich diese Beziehungen mit reingebracht weil ich mich immer gefragt hab soll ich gehen oder soll ich bleiben?

00:27:27: Gibt's was ist wenn ich bleiben muss und daran wachse wenn das unsere Aufgabe ist warum uns das Leben so zusammengebracht hat?

00:27:36: Aber was ist, wenn auch eben eigentlich ich lernen soll für mich einzustehen?

00:27:40: Anwenden zu setzen.

00:27:42: Und das habe ich in jedes Seminar mitgenommen und wir haben dann verschiedene Aufstellungsarbeiten gemacht und selbst da war die Antwort klar.

00:27:52: Die Seele sagt, ich kann nicht mehr.

00:27:54: Das Herz sagt, Ich bin komplett gebrochen.

00:27:56: Guck mal

00:27:57: jetzt nach dir!

00:27:58: Und so hat im Prinzip jedes Seminal, jedes Ritual, jedes Teaching, worüber wir besprochen haben... Da ein Stück dazu beigetragen, dass ich eine Erkenntnis habe.

00:28:08: Dass sich was über mich verstanden

00:28:09: hat, über Muster

00:28:11: und das ich eben meinen Fokus auch mal darauf richten konnte okay nicht nur was will ich nicht sondern was will Ich denn eigentlich?

00:28:19: Also was sind denn meine Werte und meine Vorstellungen

00:28:22: vom Leben

00:28:22: und meine Bedürfnisse?

00:28:23: und womit fühle ich mich gut?

00:28:25: Was tut mir gut?

00:28:27: Und auf einer gewissen Weise, auf der körperlichen Ebene wusste ich das.

00:28:30: Klar, Sport machen und eine gute Ernährung und so was ... Aber auf der emotionalen Ebene wusstest du nicht?

00:28:38: Auf der seelischen nicht?

00:28:40: Oder hab's mir nicht richtig erlauben können, konnte nie danach fragen oder auf andere damit zuzugehen?

00:28:50: Ja!

00:28:51: Und ist ja auch spannend dieses Video sagst Du hast es immer wieder in den Kreis mit reingenommen.

00:28:56: soll ich bleiben?

00:28:56: soll nicht gehen dass die Antwort ja eigentlich schon ganz klar ist.

00:29:01: Aber wir suchen so lange im Außen nach einer anderen Antwort, bis dann das kommt was wir im Verstand vielleicht hören wollen, was sich aber trotzdem scheiße anfühlt.

00:29:15: Die Red Flex waren da, aber man sieht sie halt nicht in dem Moment.

00:29:19: Willst du nicht?

00:29:20: Willst du mich sehen?

00:29:21: Genau das ist es.

00:29:22: Du spürst in dir die Antwort, du weißt das eigentlich schon auch auf irgendeiner kognitiven Ebene aber suchst doch dem noch nach einer anderen Antwort, nach einer anderer Möglichkeit weil du diese Antwort in dir nicht wahrhaben willst wenn sie zu schmerzhaft ist oder eben du Angst hast vor den Konsequenzen.

00:29:42: Ja

00:29:43: absolut.

00:29:44: und jetzt um da vielleicht glaube ich dass geht nämlich ganz ganz vielen Menschen so Was würdest du empfehlen zu tun, wenn man auf der Suche nach Antworten ist?

00:29:57: Was würdest du heute tun?

00:30:02: Da ich ja jetzt auch noch mehr so Naturtherapie kennengelernt habe – da bin ich ja aktuell in einer Ausbildung – diese Arbeit mit der Natur als Spiegel.

00:30:14: Das heißt mich... ...in Stille zu begeben, ohne Ablenkung.

00:30:20: Ohne die Meinung anderer!

00:30:22: Ohne irgendeinen gut gemeinten Rat.

00:30:25: Ohner ein... Was müsste ich denn tun?

00:30:28: Aus dieser Verstandesebene oder auch aus gesellschaftlichen Konventionen oder so.

00:30:32: Also das heißt einen Ritual zu machen, einen Schwellengang zu machen und raus in die Natur zu gehen.

00:30:38: Zum Beispiel mit einem Medicine Walk.

00:30:40: Ein Rituaal wo du wirklich mit einer Intention, dass Wahrstellung nach draußen gehst und du nicht mehr in dieser alltäglichen Welt unterwegs bist.

00:30:52: Und dadurch Antworten und Botschaften bekommen kannst, also durch das was dir begegnet.

00:30:59: So lange wie es eben braucht.

00:31:02: traditionell geht es von Sonnenaufgang bis zum nächsten Sonnenaufgang.

00:31:07: einen kompletten Tag kann man natürlich aber auch kürzer gestalten je nachdem was halt das Thema ist.

00:31:14: die größere Das größere Ritual dafür, was ich selbst aber auch noch nicht gemacht habe wäre die Visionssuche.

00:31:23: In der man dann über mehrere Tage draußen alleine in der Natur ist und das hat halt schon echt einen sehr transformierenden Charakter sage ich mal weil wann sind wir heutzutage schon wirklich ohne Ablenkung Mal für uns ganz

00:31:43: alleine

00:31:44: in der Natur,

00:31:45: mit der Natur.

00:31:46: Und das ist das... Das ist im Prinzip eine Situation, in der wir komplett bedingungslos wir selbst sein können ohne dass uns da jemand bewertet oder verurteilt für das was da aufkommt.

00:32:00: D.h.,

00:32:00: da sind auch eigentlich... Da kommen keine Schuld- und Schamgefühle auf für das, was wir sind!

00:32:06: Oder wir werden damit konfrontiert, dass wir uns halt oft dafür

00:32:09: schämen

00:32:10: was wir für Bedürfnisse haben, wer wie wir sind und so weiter.

00:32:14: Und du wirst halt ... eiskalt mit dir selbst konfrontiert.

00:32:19: Im besten Fall wird das natürlich auch vorbereitet.

00:32:22: Du gehst jetzt nicht einfach und sagst, ich mach die Saison zu und morgen gehe ich raus!

00:32:26: Dann bereitest dich schon ein bisschen darauf vor ja?

00:32:30: Mit Sofortübungen weniger zu essen auch weil in dieser Zeit hast du Wasser dabei aber eben du fastest

00:32:38: ansonsten.

00:32:39: Und dann, wenn du wieder zurückkommst nach diesen vier Tagen gibt es auch eine Nachbereitung noch.

00:32:45: Sodass man das was man erlebt hat eben auch in der Gruppe erzählen kann so dass es von anderen bezeugt wird.

00:32:53: Das heißt Du erlebst es dadurch, dass Du es erzählst nochmal und dann folgt etwas unglaublich Kraftvolles nämlich diese Geschichte die Du erzählest wird von einer anderen Person in der dritten Person gespiegelt, also nochmal wiedergegeben.

00:33:10: Und das bedeutet so eine Geschichte fängt dann an mit ich habe die Geschichte von der Frau gehört und dies rausgegangen

00:33:17: um

00:33:18: ihren Platz zu finden.

00:33:19: Das ist so kraftvoll du erlebst es selbst musst halt mit all dem konfrontiert was eben du vielleicht seit Jahren unterdrückst und dir nicht anguckst und das ist halt so radikal ehrlich dass das bis auf Zellebene für Veränderungen sorgen kann.

00:33:41: Auch in diesem Kontakt mit der Natur, weil es unser biologisches Zuhause ist.

00:33:47: Wir sind Teil davon

00:33:48: und haben das

00:33:48: heute viel zu wenig.

00:33:51: Dann kommst du wieder mit all diesen Erlebnissen.

00:33:53: Du erzählst es und hörst es dann noch mal.

00:33:55: Das heißt, du erlebst es im Prinzip dreimal ... Und kannst darüber wirklich sehr vieles über dich erfahren und wie dein Leben gerade ist?

00:34:06: Warum es so ist und wie du's eigentlich gerne?

00:34:09: Natürlich gibt's keine Garantie, dass du da jetzt irgendeine Vision bekommst.

00:34:13: Aber ja ich sag mal wenn das einen ruft diese Frage oder das dann auch irgendwie in den Raum kommt Dann hat es ein Grund.

00:34:22: Ich

00:34:24: wollte letztes Jahr tatsächlich schon mich auf diesen Weg machen aber Das hat dann eben so nicht hingehauen.

00:34:32: Es steht immer noch bei mir auf auf dem Plan sozusagen auch sich dem noch mal zu stellen und auszusetzen, weil ja das sehr, sehr kraftvoll sein kann.

00:34:43: Und ich natürlich auch nach wie vor noch gewisse Prägungen und Muster- und Ängste habe oder Glaubenssätze die mich irgendwie noch davon abhalten eben dieses volle Potenzial

00:34:58: zu

00:34:58: leben, irgendwie eine Selbstermächtigung zu kommen.

00:35:02: Ja, also das wäre ich glaube jetzt heute tatsächlich mit dem Wissen was ich heute habe.

00:35:08: Was damals auch schon hilfreich gewesen wäre und was ich mir gewünscht hätte tatsächlich für... Also was ich mich jetzt heute wünschen würde für mein jüngeres Ich Auch im Sinne von der Initiation von einem Übergangsprozess so von der Jugend ins Erwachsenen sein oder auch vom Kind in die Jugend Alter weil Das ist für Naturvölker total normal und auch wichtig, diese Übergangsprozesse zu gestalten.

00:35:36: Und das haben wir heute halt auch kaum noch.

00:35:40: Firmung und Konfirmation sind so im Prinzip überbleibseln aber hat ja eigentlich für viele gar keine Bedeutung mehr außer dass wir da eben in Gottesdienst gehen Und dann halt danach Geld geschenkt bekommen.

00:35:54: Ich glaube, deswegen machen das viel.

00:35:58: Aber dieser eigentliche Bedeutung davon haben wir nicht mehr.

00:36:00: und im Divisionsduche... Das ist auch ein Ritual was in Naturvölkern für Jugendliche gemacht wird.

00:36:08: Da natürlich eben noch krasser weil am Ende ist es halt da so diejenigen, die überleben, also die lebend wieder zurückkommen aus der Zeit in der Natur, ja sie haben's dann halt geschafft.

00:36:20: Ein bisschen extremer Im Prinzip ist das halt dann der Übergang in diese verantwortungsvolle Rolle des Erwachsenseins.

00:36:27: Du bist jetzt kein Kind mehr, sondern du bist vollumfänglich verantwortlich für dich und für dein Leben!

00:36:32: Und diese Stärken werden natürlich auch vorher ganz anders darauf vorbereitet.

00:36:37: Diese Stärkungen, deine Stärkung, deine Potenziale die darfst du und musst du nutzen um dann wieder ein Teil der Gruppe zu sein.

00:36:46: Ich glaube nicht, dass wir das in diesem Extrem machen müssen.

00:36:52: Aber es gibt Angebote für Kinder und Jugendliche, bestimmte Initiationsrituale zu machen oder halt wie so ein Feriencamp.

00:37:03: aber dann eben mit diesem Sinn, mit verschiedenen Ritualen, mit Selbstfindung... in der Gruppe mit körperlich auch wirklich anstrengende Dinge mal tun, um über eigene Grenzen zu gehen.

00:37:14: Um eigene Grenze kennenzulernen und zu spüren okay wie kann ich die überwinden?

00:37:20: Und das hatte ich auch gar nicht ja.

00:37:23: Ich war komplett lost als Jugendliche eben so völlig orientiert am außen.

00:37:28: Ja, ich glaube wirklich dass sowas Menschen helfen kann einen Platz zu finden.

00:37:36: Absolut!

00:37:38: Kann ich nur zustimmen, ich hatte tatsächlich genau den gleichen Gedanken.

00:37:42: Das ist diese Übergangsprozesse wieder bewusst dazu gestalten, dass das eben in vielen, vielen Kulturen halt eben gang und gäbe ist.

00:37:53: Und das fehlt uns so ein bisschen.

00:37:55: da bin ich voll bei dir.

00:37:59: Ich will unbedingt noch mit dir über deine Arbeit sprechen aber ich habe noch eine

00:38:03: Frage.

00:38:04: man merkt ja wie dich das Thema Gesundheit begeistert Und ich stelle mir jetzt vor, du fängst an mit diesem bewussten Weg.

00:38:18: Zum ersten Mal in dem Jahreskreis zu sein, bringst dieses ganze Wissen schon mit aus dem gesundheitlichen Bereich und psychologischen Bereich bis da aber noch so ein bisschen in der Trennung des eine und das andere haben irgendwie gar nichts zu tun.

00:38:39: Wann ist es dir dann gelungen oder was hat es vielleicht auch so ein bißchen ausgemacht, welcher Prozess hat es ein bischen ausgemacht?

00:38:47: Das ganze jetzt miteinander zu verknüpfen und zu ... Wie sagt man?

00:38:58: Zu leben!

00:39:05: Also auch das war so ein schleichender Prozess.

00:39:09: Für mich war es immer wieder... So von beiden Seiten mal mehr von der wissenschaftlichen, dass ich gesagt habe okay.

00:39:19: Ich hab mich zum Beispiel in einer Phase mehr so mit Trauma beschäftigt.

00:39:24: Darüber auf der einen Seite fachlich mich ein bisschen belesen und so frühkindliche Trauma, dass das auch nicht nur Gewalterfahrungen sind sondern eben auch emotionale Vernachlässigung.

00:39:35: Und dann hatten wir in den Jahrestreis eben tatsächlich Trauma aus schamanischer Perspektive.

00:39:43: Ich habe gesehen, ey krass!

00:39:45: Diese wissenschaftliche Erklärung ist der Schamanischen sehr ähnlich.

00:39:53: Dann habe ich angefangen darüber zu sprechen über meine Kanäle und Instagram.

00:40:01: Zeitpunkt, das war dann ich glaube im zweiten Jahr von dem Jahreskreis in dem ich Teilnehmerin war habe ich dann selber auch schon einen Kreis im Prinzip gegründet

00:40:13: für

00:40:14: dieses zelebrieren der Jahreskreisfeste.

00:40:16: Also ich hab dann das Wissen was ich bekommen habe kleineren Form dann auch schon angefangen weiterzugeben.

00:40:25: Man hat so kleinere Rituale und so, mit den Frauen gemacht Meditationen und Monzyklos und all das.

00:40:31: also Das war für mich immer schon eine Herangehensweise.

00:40:35: ich muss selber erst tief in ein Thema rein Muss es irgendwie erfahren?

00:40:40: Muss da drüber gefühlt alles mir an eignen was es zu wissen gibt.

00:40:46: Und dann komme ich damit wieder mit der Essenz und gebe das weiter.

00:40:51: Das

00:40:51: ist so ein Fünf-Einzer Profil im Human Design.

00:40:56: Also ich muss alles wissen, alle Details und dann wenn ich das habe kann ich das verknüpfen wieder mit anderen Themen die schon kennengelernt haben und sowas da auch... Ich hab' dann das Fachwissen verknüpft mit dem Schamanischen, mit der Arbeit zum Beispiel mit Ritualen, Mit der Natur, mit den Jahreszeiten, mit diesen Energien.

00:41:18: Das verknüpft, was bedeutet das für unsere Gesundheit?

00:41:21: Wenn wir im Rhythmus der Natur leben.

00:41:24: Wir können es erklären anhand von wie Licht und Temperatur unsere Hormone- und Neurotransmitter beeinflussen.

00:41:33: Wie das den Tag nach Rhythmos beeinflusst.

00:41:38: Der weibliche Zyklus ist ja über den Monat verändert.

00:41:43: Stimmung, Hormone, Neurotransmitter sogar unser Immunsystem beeinflusst.

00:41:48: Und dann war es so ein... Ja okay krass!

00:41:51: Das war das erste Mal für mich dass ich dieses ganze theoretische Wissen was ich gelernt habe in diese Verbindung gebracht hab wirklich auch für mich nachvollziehbar fühlbar.

00:42:04: Ich kann das zu ganz schwer erklären.

00:42:06: Es war wie so ein körperliches... Das ist je in die Zellen gesickert.

00:42:10: So dieses Verstehen von Jetzt habe ich es wirklich verstanden, aber auf so einer praktischen Ebene.

00:42:17: Was bedeutet das eigentlich?

00:42:18: nicht nur theoretisch?

00:42:19: Nicht nur weil's in irgendeinem Buch steht und da ich das wiedergeben kann was ist theoretisch?

00:42:23: heißt sondern... Ich kann das anwenden aus den Alltag aufs Leben!

00:42:27: Was bedeutet für uns dass wir in diesem modernen industrialisierten in dieser Welt leben im Vergleich zu Menschen, die wirklich noch in der Natur oder Naturnahleben mit Ritualen und so.

00:42:41: Was bedeutet das auf öoschemischer Ebene für unser Stresssystem?

00:42:45: Für unser Immunsystem?

00:42:46: So habe ich es verknüpft miteinander.

00:42:48: Und das war dann eben einmal mehr über die Ebene von der Theorie, vom Fachwissen, dass sich darüber einen Zugang gefunden hat mal mehr aber auch über... Dann hab' ich selber ein Rituel für mich gemacht.

00:43:00: zum Beispiel zu irgendeiner Mondphase oder zu irgendem Jahreskreis.

00:43:05: Ich habe gemerkt, es hat echt einen Effekt, der mich so sehr verankert mit dem Leben jetzt und das dann auch wieder zu mehr Achtsamkeit führt, zu einer inneren Ruhe führt.

00:43:21: Und das war mein Zugang.

00:43:23: Und so habe ich das immer wieder miteinander verwoben und jetzt ganz stark auch durch die Naturtherapie in der Ausbildung, weil wir es ja auch durch Selbsterfahrung lernen.

00:43:32: Das heißt eben ein Medicine Walk zu machen oder eine Schwitzhütte zu gehen, Aufstellungen zu machen und so spürst du es wieder am eigenen Leib?

00:43:46: Was macht es mit mir?

00:43:49: Was verschafft es für Erkenntnisse auch?

00:43:51: die ich über Reihen vielleicht darüber reden, wie wir das ja normalerweise kennen zum Beispiel aus der Psychotherapie oder aus einer psychologischen Behandlung.

00:44:01: Wir reden über die Themen und begründen sie ins Verstand und die Naturtherapie zum Beispiel bringt das eben dann wieder in körperlichen Ausdruck.

00:44:11: also ich habe jetzt vielleicht verstanden es gibt noch irgendwas was sich loslassen muss aber ich brauche eine Handlung dafür weil sonst bleibt es so theoretisch Das einfach zu erleben, zu erfahren war für mich dann ein wichtiger Schritt dabei.

00:44:26: Es ist immer mehr miteinander zu verknüpfen und zum Beispiel auch zu sagen okay es gibt ganz klare wissenschaftliche Belege auch die wir messen können was es mit unserem Körper macht mit unseren Stresssysteme macht wenn wir zb meditieren ja wenn wir in der Verbindung sind mit der Natur dass wir können messen das dann Stresshormone sinken.

00:44:47: Das war für mich, so fühlte ich diesen kleinen Professor in meinem Kopf.

00:44:51: Der sagt es muss schon alles irgendwie ein Beleg haben.

00:44:54: Sonst kann ich dem nicht glauben, wenn du es nur fühlst ... dass der sich da so ein bisschen abgeholt gefühlt hat und gleichzeitig auch immer wieder diese eigenen Wahrnehmung zu folgen, hinzuhören, zu lernen.

00:45:11: was kann ich denn jetzt gerade wahrnehmen?

00:45:12: Was ist denn mein Körper empfinden jetzt grade?

00:45:15: den Bezug wieder zum Körper zu stärken und zu diesen Signalen, die ihr sendet.

00:45:20: Darauf zu hören immer wieder auch zu

00:45:23: üben,

00:45:24: darauf zu vertrauen.

00:45:25: Und das ist auch nichts was von jetzt auf gleich passiert.

00:45:27: nicht ich vertraue jetzt sondern es ist etwas was ich tun muss und das zeigt sich immer wieder in Situationen in denen ich eben sonst Probleme habe damit.

00:45:36: Bei mir ist das zum Beispiel immer noch etwas, was ich am Lernen bin, offen zu kommunizieren.

00:45:43: Was ich fühle und brauche vor allem Menschen gegenüber denen ich sehr nahe bin.

00:45:49: In meiner Beziehung

00:45:50: z.B.,

00:45:51: falls es mir nach wie vor unglaublich schwer auszusprechen, was Ich fühle oder brauche weil ich das nie gelernt habe.

00:46:01: Oder weil es früher in meiner Kindheit eben immer irgendwie Ärger gab, wenn ich einen Fehler gemacht habe.

00:46:08: Dass sich gelernt hab.

00:46:08: auch Ich muss die Verantwortung für die Gefühle meiner Eltern übernehmen Ja?

00:46:12: Wenn ich sage was ich wirklich denke und fühle dann krieg' ich ärger oder Dann sind sie verletzt, dann sind die traurig, da sind die enttäuscht.

00:46:20: Und das ist etwas was immer noch nachwirkt.

00:46:23: Auch eben in dieser vorherigen Beziehung ja In der mein Partner das Web gegangen ist, meinen Ex-Partner Da hatte ich ein schlechtes Gewissen als ich mich dann getrennt hab Weil ich ihn nicht verletzen wollte Aber dass er mir vorher mehrfach meine Herz gebrochen hat, das war dann halt so wie vergessen.

00:46:42: So jetzt hätte ich kein Recht darauf.

00:46:43: und das ist eine tiefe Wunde die glaube ich auch nicht nur eben aus diesem einen Leben kommt gerade bei uns Frauen.

00:46:51: Das ist was ja auch kollektiv über viele Jahrhunderte tatsächlich wirkt, dass die Frauen nicht das Recht haben zu fühlen und dass wir dann eine Furie sind oder anstrengend sind, die zwar das noch zum Schluss.

00:47:08: Wo ich auch... Das ist mir als ich das erkannt habe, das ist mir so wie Schuppen von den Augen gefallen.

00:47:13: Ich glaube, ich hab gleichzeitig gelacht und mir gedacht, wie traurig!

00:47:16: Ich war immer als Jugendliche so stolz darauf, dass ich so unkompliziert bin.

00:47:26: Ja, genau.

00:47:28: Dass ich so uncompliziert Bin Probleme, in Sinne von mir hast du keine Konflikte und keinen Streit.

00:47:36: Und ja ich toleriere einfach alles!

00:47:39: Ja aber dass das eigentlich nicht so optimal ist, nichts mehr darauf man unbedingt stolz sein sollte sondern dass es ein Überlebensmechanismus ist, das ist mir erst sehr viel später klar geworden.

00:47:50: Das natürlich auch mit einem Grund ist warum ich dann eben meine Meinung nicht sage weil ich Angst habe anstrengend zu sein oder kompliziert zu sein und ganz viel Wut da auch unterdrückt ist.

00:48:07: Ja,

00:48:09: so

00:48:09: und so... Manchmal ist das halt auch wie eine Aufwärtsspirale.

00:48:14: Das heißt du kommst immer mal wieder an einem Thema vorbei von dem du eigentlich gedacht hast, du hast es doch schon längst verstanden oder hast du schon längs gelöst?

00:48:22: Und dann kommt da ne andere Situation, dann kommst du noch mal dran vorbei!

00:48:26: So wird es dann irgendwie klarer und leichter und du schaffst es immer besser aus zu integrieren.

00:48:31: aber Das ist halt oft eben etwas, was ein bisschen dauert.

00:48:36: Nicht von heute auf morgen passiert.

00:48:46: Jetzt müssen wir über deine Arbeit aber langsamer reden!

00:48:51: Aber es ist so schön mit dir zu sprechen und ich erkenne mich auch in so vielen Sachen wieger die du so erzählt hast.

00:48:57: Auch dieses Unkompliziertsein... Es ist dir auch so ergangen, dass du lieber Männerfreundschaften und jungen Freundschaften hattest.

00:49:05: Ja

00:49:07: weil ich auch das ganz krass war auch etwas was mir... Das ist noch nicht so lange her, dass sich das erkannt habe, dass ich eben auch da immer gedacht hab, ja ich bin ja lieber mit Jungs unkompliziert und einfach so cool, weil Mädchen sind ja anstrengend.

00:49:27: Ja

00:49:27: genau,

00:49:28: Mädchen sie sind zickig und die sind anstrendt.

00:49:31: und nee das will ich nicht.

00:49:34: Und ich hab halt auch wirklich auf Mädchen, auf Frauen dann teilweise sehr abwertend geschaut.

00:49:42: So dieses Tussige ist für mich eine Tussi.

00:49:47: Das war für mich was Schlechtes.

00:49:51: Ja, weil das halt auch eine Prägung ist und auch ne Ablehnung einfach von diesen Weiblichen.

00:49:56: Von Frau sein, vom Verletzlichsein, ja ich sage natürlich darf ich meine Meinung sagen und wenn es anstrengend für andere ist, ist mir doch egal.

00:50:06: Sondern ich muss mich nicht drum kümmern dass andere sich mit meinen Gefühlen wohlfühlen.

00:50:13: Und erst recht nicht, wenn das eine angebrachte Reaktion auf ein Verhaltens von jemandem

00:50:17: ist.

00:50:20: Deswegen das kenn' ich auch gut!

00:50:21: Ja, so immer lieber eher mit Jungs sein zu wollen.

00:50:25: Weil ich gedacht habe diese eigene Überzeugung auch von Frauen sind anstrengend und zickig und das will ich nicht.

00:50:34: Genau ja absolut!

00:50:37: Und jetzt bist du auf dem Weg das zu lernen für dich einzustehen beziehungsweise ich glaube es klingt dir bestimmt schon ganz gut aber das sind so diese... Absoluten Momente manchmal, ne?

00:50:47: So hab ich's zumindest rausgehört.

00:50:50: Gab es da auch stärkere Reaktionen in deinem Umfeld als du angefangen hast dich selbst zu behaupten, selbst zu ermächtigen?

00:51:01: Das war überlegen... Also nachdem und das hat auf der einen Seite unsens krass, das schwingt noch so nach nach dem ich mich getrennt habe ... so gefühlt, alles was ich in der Beziehung niemals an Grenzen setzen konnte.

00:51:17: An hervor und ich war wirklich sehr hart dann in den Grenzen die ich gesetzt habe.

00:51:22: also er hat dann wirklich noch länger versucht viel versucht irgendwie dann doch nochmal an mich ran zu kommen sage ich mal im Sinne von Ich bin ja umgezogen wir haben zusammen in Dresden gewohnt meine Heimat ist aber in Hessen Und ich bin dann eben zu meinen Eltern, meiner Mama nach Hessen gezogen.

00:51:41: Das heißt wir hatten halt auch eben dadurch so eine räumliche Distanz schon sehr und ich habe aber auch auf seine Nachrichten überhaupt gar nicht mehr geantwortet und er hat da schon irgendwie versucht doch nochmal irgendwie so ein Draht herzustellen.

00:51:52: Für mich war das aber die einzige Möglichkeit das zu schaffen diesen Absprung auch zu gehen.

00:51:59: Er war dann, ich glaube arbeiten und ich hab alles gepackt und bin gegangen weil ich es nicht geschafft hätte, ihm in die Augen zu gucken und zu sagen, ich gehe jetzt.

00:52:09: Dann wäre ich wieder

00:52:09: geblieben.".

00:52:11: Und das war natürlich für ihn sehr schmerzhaft.

00:52:15: Das hat mir dann auch sehr leid getan ... aber für mich nicht anders möglich.

00:52:21: Ansonsten als ich angefangen habe zu studieren, hab ich ziemlich radikal meine Ernährung umgestellt, da hab ich das erste Mal überhaupt irgendwie so richtig was über Ernährungen gelernt.

00:52:31: Und ich hatte damals noch angefangen, weil ich wollte ja abnehmen dann einfach sehr wenig zu essen.

00:52:37: Auch kein Fett mehr und am besten nur noch Gemüse.

00:52:39: das war so mein Glaube von okay so kann man gut abnehmen.

00:52:42: Ich glaube es steckt in vielen Köpfen auch heute noch.

00:52:45: Das war natürlich der komplett falsche Weg Anfang des Studiums.

00:52:49: da habe ich viel über Ernährung gelernt.

00:52:53: Da war ich dann sehr strikt, habe also auch über, keine Ahnung, bestimmten Jahr oder länger vielleicht sogar gar kein Getreide gegessen.

00:53:02: Keine Milchprodukte, sehr wenig Zucker, so auch gar nichts groß verarbeitet ist mehr.

00:53:08: Bin nicht mehr mit in den Eis essen gegangen, keinen Kuchen und gar nix.

00:53:12: Ich hab mir manchmal zu feiern oder so mein eigentliches Essen mitgebracht.

00:53:17: Und... ...ich glaube da habe ich das erste Mal erlebt, dass ich mich für mich selber gut einsetzen kann.

00:53:27: Weil ich einfach überzeugt davon war, dass das einen positiven Effekt hat für mich wie ich mich ernähre.

00:53:34: und ich habe es auch gespürt.

00:53:36: also das heißt Ich hab ja eben wirklich echt gut abgenommen, also ich glaube über zehn Kilo damals und kam dann wirklich gut in Form auch natürlich zusammen mit Sport.

00:53:45: Aber ich habe gespürt und ja gesehen dass das einen Einfluss hat!

00:53:48: Das ist mir viel besser ging auch vom Energielevel her und ich wusste einfach ja durch das was ich darüber gelernt habe, dass das halt ein Effekt hat wie wichtig es eigentlich ist.

00:53:59: Durch diese Überzeugung, durch diesen Glauben daran, dass es mir gut tut und dass es wichtig ist konnte ich jetzt auch durchhalten weil da gab's mit Sicherheit Auch doofe Kommentare, die ich aber echt

00:54:10: nicht

00:54:10: so sehr in Erinnerung habe.

00:54:12: Also das hat mich dann nicht davon abgehalten und ich hab da einfach weiter dran festgehalten, hab das weiter durchgezogen.

00:54:19: Und weil auch eben die Menschen dann in meinem Umfeld gemerkt haben, ja gut, die macht es halt einfach egal was sie sagen wurde das dann auch weniger.

00:54:28: Das war also eine sehr prägnante Erinnerungen ansonsten tatsächlich wenig.

00:54:35: Ansonsten weniger weil das war, also wenn ich mich jetzt zurück erinnere.

00:54:41: Ich glaube auch die härteste Umstellung, die ich so bisher hatte von ich esse alles und rauche und trinke Alkohol und am besten jedes Wochenende gehen wir irgendwo fast von Essen hinzu.

00:54:54: Das habe ich dann gar nicht mehr gemacht.

00:54:57: Und

00:54:57: es war schon eine krasse Umstellung.

00:55:00: der Rest ist sehr schleichend passiert.

00:55:05: hab ich auch eben, heute fällt mir vieles noch schwer.

00:55:08: Wo an Grenzensätzen und Neinsagen mich selber behaupten, obwohl ich theoretisch weiß!

00:55:14: Aber es ist in meinem Körper immer noch eine Unsicherheit.

00:55:19: Und das ist ja dann am Ende auch das was den Unterschied macht und was glaube ich viele Menschen kennen.

00:55:23: So wie's sich weiss, aber ich weiß es eigentlich ja.

00:55:27: Mhm.

00:55:29: Ja...

00:55:30: Man ist dir des aufgefallen so dass was ich selbst erlebt habe was so meine eigenen Struggles sind.

00:55:38: Das könnte vielleicht auch interessant sein für andere, sodass ich das in meine Selbstständigkeit einbauen kann oder in mein berufliches Werken.

00:55:48: Ich habe diese Muster die ich ja hatte dann eben auf bei anderen gesehen.

00:55:53: Achja Projektoren, sorry!

00:55:54: Ja genau.

00:55:55: Natürlich

00:55:55: hast du sie gesehen.

00:55:59: Das ist so lustig weil ich mir denke... Die denn sonst?

00:56:03: Das ist für mich so selbstverständlich.

00:56:06: Und ich hab das bei anderen halt gesehen und dachte mir, okay, ich bin damit auf keinen Fall alleine.

00:56:11: Da sind sehr vielen Anderen so.

00:56:15: Ich habe dann ja eben auch schon Beratungen gegeben, hab gecoached.

00:56:20: Ich war mit einem anderen Coach auch ne Zeit lang zusammengearbeitet.

00:56:24: Auch da hab ich's dann gesehen.

00:56:27: Was die Menschen so mitgebracht haben an Themen, an Problemen ... Und da war dann ziemlich schnell klar, auch weil ich natürlich auch da wieder das Hintergrundwissen so hatte von der Ausbildung gerade in dem Bereich Psychoneuroimmunologie.

00:56:43: Wo wir uns diese Zusammenhänge angeguckt haben vom chronischen Stress und chronischen Erkrankungen, dass eigentlich eine chronische Erkankung nicht entstehen kann ohne Stress.

00:56:53: Diese Disbalance und Dysregulierung im System dass in der Biografie im Lebenslauf von Menschen, in der Lebensgeschichte von Menschen immer wieder Prägungen entstehen oder auch sehr stressige Phasen entstehen.

00:57:09: Ob das jetzt ist?

00:57:10: Ich habe super viel zu tun oder eher ja meistens noch ich hab irgendwie psychoemotionalen Stress durch so eine Beziehung, durch ne Trennung, durch ein Job der Scheiße isst, durch finanzielle Sorgen.

00:57:21: So gibt es ja eine ganze Reihe daran und vieles hat eben diesen Ursprung in der Kindheit.

00:57:27: Ja, wie gesagt dadurch dass ich es einmal theoretisch gelernt habe in meinem eigenen Leben gesehen hab und andere Menschen gesehen hat die ähnliche Struggle hatten.

00:57:36: War das ziemlich deutlich.

00:57:38: eigentlich ja, dass das etwas ist wo Menschen Hilfe bei brauchen?

00:57:46: Ich habe schon wieder neue Fragen.

00:57:48: aber vielleicht für das Verständnis oder für die die dich jetzt natürlich noch nicht kennen Wie arbeitet man mit dir zusammen?

00:57:56: also wie kommen deine Klienten zu dir?

00:57:59: Also ich arbeite generell mit Menschen, die chronische Erkrankungen haben.

00:58:05: Ja also Autoyunerkrankungen auch so was wie Erschöpfung, Burnout oder sowas wie Hashimoto habe ich übrigens auch in der Vergangenheit selbst entwickelt Auch durch chronische Stress unter anderem ja unsere Schilddrüse Die ist da super empfindlich und die reagiert eben Mit einer Hormonveränderung könnte man sagen, wenn wir lange Zeit Stress haben.

00:58:32: Und die ist ja auch verbunden mit dem Halschakra und unsere Wahrheitssprächen.

00:58:38: also gerade Frauen haben vermehrt Schilddrüsen unter Funktionen und auch Hashimoto in der Autoimmunerkrankung der Schildröse.

00:58:46: und das ist etwas was ganz oft entsteht wenn Frauen über Jahre ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken wenn sie immer wieder über eigene Grenzen gehen.

00:58:54: Nicht sagen, dass die eigentlich brauchen, ihrer Meinung nicht sprechen.

00:58:58: Immer Ja sagen anstatt Nein und das war bei mir eben auch so.

00:59:01: ich war dann auch ziemlich unzufriedenen Job den ich dann hatte und habe dann so eine krasse Erschöpfung entwickelt, dass ich morgens nach der ersten Hunderunde mich wieder hinlegen musste damit ich danach mittags arbeiten gehen konnte Und es hat mir sehr stark auf die Stimmung geschlagen.

00:59:18: und ja am Ende waren dann halt einfach in der Wut Messung, die Schilddrüsenwerte richtig schlecht und auch die Antikörper erhöht.

00:59:27: Das Immunsystem hat die Schilldrüse angegriffen.

00:59:31: Mit so Problemen arbeite ich mit solchen Menschen, die solche Probleme haben aber nicht nur der.

00:59:37: diese körperlichen Symptome sind halt für die meisten Menschen der Grund überhaupt mal... irgendwie über eine Veränderung nachzudenken.

00:59:46: Also der Körper schreit schon, obwohl es vorher schon einige andere Symptome gab die wir aber oft nicht so ernst nehmen oder auch vielleicht gar nicht mehr als Problem erachten sondern funktionieren halt einfach weiter weil man das halt so muss und weiß auch vielleicht normales mit Mitte dreißig irgendwie erschöpft und unzufrieden zu sein.

01:00:06: Du

01:00:07: bist ja schon in den Wechseljahren

01:00:10: So.

01:00:10: was kriegt man dann gesagt, so was hört man dann.

01:00:13: Dann gehst du vielleicht doch zum Arzt und der sagt aber nö, großes Blutbild, alles in Ordnung!

01:00:17: Und du fühlst aber das, was nicht in Ordnungen ist, ja?

01:00:20: Man wird da oft in der regulären hausärztlichen Versorgung nicht so richtig ernst genommen weil die halt auch einfach nicht nach den entsprechenden Werten

01:00:29: gucken.

01:00:29: Das

01:00:31: ist noch mal ein ganz anderes Thema.

01:00:32: Aber das ist meistens der Einstiegspunkt.

01:00:36: Autoimmunerkrankung Erschöpfung.

01:00:39: Du weißt überhaupt nicht mehr, wo hinten und vorne ist.

01:00:42: Du fühlst dich leer und antriebslos.

01:00:45: so damit geht es meistens los Und jetzt fließen da dann verschiedene Punkte zusammen das heißt wir gucken uns Blutwerte an die zu der Symptomatik passen Lebensstil Bewegung Ernährung.

01:01:00: also wir machen erstmal eine Iststandanalyse und bestimmen Wo stehst du gerade?

01:01:06: Wie ist dein Leben jetzt gerade?

01:01:08: Und das ist vergleichbar wie mit einem Navi.

01:01:10: Du brauchst einen Ausgangspunkt, also ein Startort damit du eingeben kannst wo du hin willst.

01:01:17: Wo ist es im Prinzip bei mir dann auch?

01:01:19: Wir bestimmen erstmal den Standort Mit verschiedenen Tools Anamnese, so Gespräche Fragebogen Mutwerte können da auch mit rein fließen.

01:01:28: und schon eine kleine Naturaufgabe Das fließt alles zusammen.

01:01:35: Gibt es die ersten Empfehlungen?

01:01:37: Ersten Maßnahmen, die wir festlegen.

01:01:39: Und auf diesem Weg schauen wir dann auch.

01:01:41: okay, wenn wir jetzt so einen ersten Standort haben und eine erste Stabilität vielleicht wieder hergestellt haben – weil dies ganz wichtig ist!

01:01:50: Wir brauchen für Veränderung Sicherheit als Gefühl in uns und Energie.

01:01:57: Also unser Gehirn blockiert Veränderungen, wenn das Gefühl hat, dass wir gerade in Gefahr sind Und das ist ein Überlebensmechanismus, evolutionär.

01:02:07: Super wichtig!

01:02:08: Wir können nicht die große Veränderung angehen, eine Diät machen oder auch eben unser Verhalten verändern und trennen den Jobwechseln neue Routinen aufbauen wenn wir am verhungern sind.

01:02:21: Wenn der Körper nicht genug Energie hat und manchmal liegt es nicht daran dass wir also selten heutzutage in unserer Welt liegt es sondern dass es eine Fehlkommunikation gibt zwischen Körper und Gehirn.

01:02:32: Also das Gehirne registriert gar nicht mehr richtig, dass wir eigentlich genug Energie haben.

01:02:36: Es kann die Energie da ist nicht mehr wirklich verwerten.

01:02:39: Das muss sozusagen wieder hergestellt werden weil wenn mein Gehirnen dann wieder sagt okay es ist genug Energie da Wir sind sicher wo wir gerade sind Dann ist auch Veränderung sicher.

01:02:52: Einfach ein evolutionärer Mechanismus der super sinnvoll ist.

01:02:55: aber viele Menschen arbeiten gegen ihre eigene Biologie, wenn sie irgendeine Veränderung erzielen wollen.

01:03:03: Auch beim Abnehmen zum Beispiel was ich vorhin gesagt habe hier ist kein Fett mehr essen nur noch Gemüse essen.

01:03:08: wie sollen ein Körper da funktionieren?

01:03:10: und wir kämpfen nicht gegen unseren.

01:03:12: also eigentlich das machen viele die kämpfen gegen die Symptome gegen ihren Körper.

01:03:18: aber eigentlich müssen wir zusammenarbeiten mit unserem Körper und der Biologie.

01:03:22: das sozusagen dann der Anfang Und dann, wenn dieses System ein bisschen stabiler ist, werden auch schon erste Glaubenssätze aufkommen.

01:03:30: Ängste aufkommen, Gedanken und Gefühle, warum etwas nicht geht.

01:03:35: Das

01:03:35: gucken wir uns an!

01:03:36: Was hast du nur für Prägungen?

01:03:38: Wie

01:03:38: spielen deine Symptome heute zusammen mit deiner Lebensgeschichte?

01:03:43: Wann sind die das erst einmal aufgekommen?

01:03:44: Was ist denn sonst so passiert?

01:03:47: Wie waren deine Kindheit?

01:03:48: Was hast Du mit auf den Weg bekommen?

01:03:51: Welche Muster sind da auch heute noch aktiv?

01:03:53: Und ich glaube, von dem was ich jetzt erzählt habe wurde ja auch ganz gut deutlich an meinem Weg.

01:04:01: Dass da echt krass... dass es einen so krass unbewussten Einfluss haben kann auf unser Verhalten und auf unsere Denken.

01:04:08: fühlen wie wir die Welt sehen, wie wir uns sehen wenn wir da Prägungen haben aus unserer Kindheit, die uns nicht bewusst sind

01:04:15: durch die

01:04:16: wir aber nach Anerkennung und nach Liebe und Bestätigung suchen.

01:04:21: Das sozusagen zu erkennen und umzuprogrammieren.

01:04:25: Um diesen verletzten Anteilen in uns klar zu machen, hey du bist nicht mehr dieses verletzte Kind von früher sondern bist heute erwachsen und triffst heute eigene Entscheidungen und Du kannst dich selber schützen und hast die Verantwortung nur für Dich.

01:04:39: das bereitet dann die Grundlage mich dann auszurichten auf ok Wie sind denn meine Werte und wer will ich denn eigentlich sein in meinem Leben?

01:04:52: Und was muss ich dafür tun, gibt es vielleicht außer mehr Energie haben.

01:04:57: An meinen Platz sein noch andere Ziele für mich die ich irgendwie erreichen will.

01:05:02: Gibt's dann eine Vision, gibts da einen tieferen Sinn irgendwie warum für mich, warum ich diesen Weg gehe oder was ich gerne machen wollen würde wenn nicht die Energie dafür habe?

01:05:13: das ist so grob der Fahrplan Standort bestimmen, einen schauen wo kommst du denn her und einschauen wo willst du denn hin.

01:05:24: Dafür die Grundlage zu bauen den Boden zu bauen das Du die Energie hast auch auf körperlicher Ebene dass die Systeme gut funktionieren Die Nährstoffversorgung gewährleistet ist weil du brauchst halt einfach Treibstoff um voranzukommen Und auch für unsere Stimmung, zum Beispiel.

01:05:43: Für unseren Antrieb sind Nährstoffe super wichtig!

01:05:45: Das hat in der Psychologie heute immer noch keinen Einfluss.

01:05:49: Da guckt niemand danach... Hast du jetzt genug Protein gegessen?

01:05:53: Hast du genug B-Vitamine?

01:05:55: Magnesium?

01:05:56: funktioniert die Schildtrüse

01:05:57: richtig?!

01:05:58: Das hat alles einen Einfluß auf deine Stimmung.

01:06:01: und so fließt im Prinzip das was ich über die Jahre an verschiedenen Stationen mitgenommen habe jetzt miteinander da hinein.

01:06:14: Und diese, hast du gesagt Frauen oder arbeitest du mit... was ist das überhaupt eigentlich?

01:06:20: Hauptsächlich Frauen, gell?

01:06:21: Habe ich richtig verstanden!

01:06:22: Ja

01:06:23: und also die merken okay irgendwas stimmt nicht mit mir.

01:06:27: und gibt es da vielleicht auch irgendwie so ein Muster-Was denken die denn bevor sie zu dir kommen?

01:06:33: Also Denken die, ich bin zu faul oder ich bin so undiszipliniert?

01:06:38: Oder geht es in diese Richtung?

01:06:42: Tatsächlich denken viele mit ihnen etwas falsch.

01:06:45: Also das heißt sie sind zufaul.

01:06:48: Sie sind nicht disziplinierend genug.

01:06:49: Sie müssen sich mehr kontrollieren.

01:06:52: Sie brauchen nur den richtigen Plan, Ernährungsplan zum Beispiel.

01:06:55: Und das ist was, was ich nicht erstelle.

01:06:57: wir werden keinen Ernährung plan für dich erstellen wo ich dir sage was du morgens mittags und abends essen sollst Weil es ist ein erwachsener Mensch und das ist etwas, was auch dazugehört.

01:07:08: Es kann natürlich je nach Ziel, wenn dein Ziel ist abzunehmen, kann es sinnvoll sein einen Ernährungsplan zu haben der dir in einer gewissen Weise deine Kalorienmenge vorgibt weil wir brauchen um Körpergewicht abzubauen, ein Kaloriendefizit.

01:07:29: Da gehört aber noch viel mehr dazu als eben nur dieses Kalorienthema, wie ich schon gesagt habe unser Gehirn entscheidet darüber ob es Energie freisetzt oder nicht.

01:07:40: Ob das zulässt dass wir Gewicht abbauen oder nicht und wenn da eben das Nervensystem in der Disregulation ist wird das da schon mal nicht zustimmen und dann kämpfen wir wieder so gegen uns.

01:07:51: also Auf der einen Seite ja, ich brauche Kontrolle.

01:07:54: Ich brauche einen Plan!

01:07:56: Ich bin zu faul... ...ich bin nicht diszipliniert genug und mir ist irgendwas falsch.

01:08:00: Und das entsteht häufig auch eben aus diesem Vergleich natürlich mit anderen über Social Media.

01:08:07: gerade wenn wir vielleicht uns mit Frauen auch vergleichen die super in Form sind, super in Shape total erfolgreich wie auch immer uns da dann mit jemandem zu vergleiche Alltag wir nicht kennen oder der auch komplett anders ist als unsere dann komplett andere Ausgangslage hat.

01:08:25: Ja und dann zu glauben, wir müssten einfach mehr wie die sein um es auch zu schaffen aber das lässt völlig außen vor dass wir alle unterschiedliche Geschichten haben die uns eben mit prägen.

01:08:37: Und ich hatte tatsächlich auch schon mehrfach jetzt Frauen die sowas denken wie wenn ich ja einen Unfall hätte dann könnte ich mich endlich mal ausruhen.

01:08:52: Oder wenn ich jetzt eine richtige Krankheit bekomme, dann könnte sich mich endlich einmal

01:08:58: ausruhnen.".

01:08:59: Und

01:09:01: die

01:09:01: waren super erschrocken davor, dass sie so was gedacht haben und haben sich auch geschämt!

01:09:07: Und an sich ist das aber... Also erstens habe ich das wirklich schon oft gehört?

01:09:12: Das ist etwas, was viele irgendwie denken weil sie sich diese Ruhe ohne Grund nicht erlauben.

01:09:18: Also es muss immer ein Grund geben, damit man eine Pause machen darf.

01:09:21: Und weil die eben oft auch schon sehr lange über ihre Grenzen gegangen sind und ihre Bedürfnisse nicht geachtet haben, nicht wahrgenommen haben... ...und in der Kindheit häufig schon nie gelernt haben das erlaubt ist ne Pause zu machen sondern eher dass da mit Faulheit verbunden ist.

01:09:39: und dann ist man immer so auf halb acht Stellung das kennen sich halt auch viele.

01:09:44: Dann lungert man mal auf der Couch rum und hat das Handy in der Hand oder so.

01:09:48: Und dann hört, der Partner kommt nach Hause.

01:09:50: Auf einmal tut man so als würde man irgendwas machen.

01:09:52: Jetzt müsste man immer produktiv sein und dürfte sich niemals ausruhen.

01:09:57: Das ist sozusagen ein Erlaubnis zu suchen danach, dass man sich mal ausruhn darf.

01:10:05: so eine tiefe Erschöpfung des Systems, dass da der Gedanke aufkommt mit einem Unfall.

01:10:12: Wenn ich mal meinen Bein breche, dann kann ich mal sechs Wochen Pause machen und niemand will was von

01:10:18: mir.".

01:10:19: Das ist natürlich einfach ein Notruf das Körper hat, das ganze System sagt hey du musst mal ne Pause machen!

01:10:29: Und im Prinzip sind Erschöffungen Burnout ja auch sowas.

01:10:33: Und das ist dann manchmal auch da, dann verbunden mit Menschen die denken okay nur noch jetzt das eine Projekt.

01:10:39: Nur noch die Woche!

01:10:40: Nur noch der Monat?

01:10:41: Nur noch ein

01:10:42: Jahr?!

01:10:42: Nur noch bis Zeit XY.

01:10:44: und dann kann ich mich ausruhen... ...und dann kann nicht weniger machen.

01:10:49: Aber wir leihen uns im Prinzip Energie aus der Zukunft.

01:10:53: Die halt auch irgendwann einfach verbraucht ist und unser Körper dann sagt ne geht so nichts mehr du musst jetzt Pause machen.

01:11:03: was ich bei vielen Menschen sehe oder eben auch, ich muss mir das verdienen.

01:11:08: Ich muss beweisen dass ich gut genug bin und viel leisten.

01:11:14: Das sind so diese Assoziationen im Hintergrund ja und auch so ein bisschen.

01:11:22: diese Frage von jemandem von außen muss mir sagen was ich tun soll?

01:11:27: Was für mich richtig ist.

01:11:28: Das ist in der gewissen Weise natürlich, wenn sich jetzt jemand ja nicht so intensiv mit dem Thema Gesundheit befasst

01:11:34: hat.

01:11:35: Ja absolut nachvollziehbar, dass man sich von außen Hilfe sucht und auf der anderen Seite ist es eben auch da wieder so das viele eben ihrem eigenen Gefühl nicht mehr trauen.

01:11:47: Nicht mehr wissen was tut mir eigentlich gut oder nicht?

01:11:50: Und dann so abhängig werden von dem, was andere im Außen sagen, was ich zu tun habe und was mir zu gefallen hat.

01:12:04: Es ist ja auch ... Also aus schamanischer Sicht hat die Krankheit immer eine Seele, logischerweise auch eine Botschaft.

01:12:15: Was ist das für dich persönlich?

01:12:16: Ich glaube belegen kann man es jetzt nicht, aber erst der Geist oder erst der gesundheitliche Defizit da gibt's überhaupt Pauschal sagen ich habe als Beispiel Vitamin B-Mangel und deswegen fühle ich mich müde und komme dadurch nicht mehr so richtig ins Tun, oder ist das vorher schon?

01:12:37: Und dadurch kommt dann der... Das ist ja total fachlich falsch was ich sage.

01:12:41: Aber du weißt, was ich meine!

01:12:44: Bin ich gegen meine Richtung gelaufen, gegen meinen Plan und dadurch kommt der Mangel.

01:12:49: Was war zuerst da die...

01:12:52: Es geht beides Es geht in beide Richtungen.

01:12:55: Das heißt, ich kann ja sowohl mich total verausgaben also überarbeiten zum Beispiel oder auch irgendeine andere Form von chronischen Stress haben und das verbraucht mehr Nährstoffe.

01:13:08: Das sorgt auch dafür dass mein Darm schlechter Nährstoffe aufnimmt und dadurch entsteht ein Nährstockmangel wenn ich nicht gleichzeitig eben entsprechend viel mehr dann zuführe Weil wenn ich mehr verbrauche und schlechter aufnehme, habe ich einen höheren Bedarf.

01:13:24: Und den kann ich in vielen Fällen dann schon nicht mehr über eine normale Ernährung decken, müsste also eigentlich über eine Nahrungsergänzung das

01:13:31: zuführen.".

01:13:33: Und dann führt eben diese Verstimmtheit oder auch der chronische Stress zu einer Abnahme von den Nährstoffen, die dann wiederum die Stressresistenz negativ beeinflussen.

01:13:44: Also ich bin weniger belastbar und schneller gereizt.

01:13:47: Ich habe eine schlechtere Stimmung und das ist ein Teufelskreis.

01:13:51: Es geht aber genauso auch – ich ernähre mich einfach scheiße!

01:13:54: Ja?

01:13:54: Und Nährstoff los und dadurch kann sich eben wieder Belastbarkeit, Reizbarkeit Stimmung verändern und auch das wieder ein Teufelspreis werden.

01:14:07: Das geht dann wie gesagt in beide Richtungen.

01:14:09: Warnend!

01:14:13: Gibt es so einen Satz mit deinem Klientin den du immer wieder hörst?

01:14:19: Aus ihre Probleme bezogen?

01:14:22: Mhm

01:14:23: zum Beispiel

01:14:23: ja.

01:14:33: Es fällt tatsächlich jetzt kein Bestimmter ein.

01:14:35: aber etwas was ich wirklich immer sehr dass Frauen sich selbst so verantwortlich machen und so schuldig fühlen und schlecht und nicht richtig für etwas was.

01:14:49: Nicht ihre Schuld ist, sondern was eher geschultet ist einem System das uns eben in diesen Funktionsmodus zwingt und auch noch dafür belohnt.

01:15:02: also das heißt das, was ich im Prinzip gelernt habe.

01:15:05: Einmal durch meine Erziehung, durch das, dass meine Eltern mir vorgelebt haben und eben auch noch in diesem System, in dem wir hier leben... Dass es eigentlich schon schwer vermeidbar ist überhaupt an so einem Punkt zu landen.

01:15:24: wenn du dir halt nicht bewusst darüber wirst und Eigenverantwortung übernimmst dann wird es dein Normal werden, irgendwie chronisch krank zu sein.

01:15:33: Also wenn wir in diesem unbewussten Trotz drinnen bleiben wie die Gesellschaft so funktioniert normal du hast einen vierzig Stunden Job und du gehst arbeiten danach bist kaputt um noch was für dich zu tun landest auf der Couch mit ja So den Brotabend zum Abendessen Und bist eigentlich genervt und unzufrieden und dir fehlt aber an Motivation.

01:16:00: Ich glaube, das ist auch ein spannender Punkt.

01:16:02: Ich habe keine Motivation und das ist manchmal ein bisschen ein Fehlgedanke von.

01:16:07: wir brauchen erst Motivaton um etwas zu tun.

01:16:11: Manchmal brauchen wir erst die Disziplin, um dann auch Motivations zu entwickeln weil eben auch dieser erste Schritt für Veränderung einfach einen.

01:16:24: ich mache es jetzt anders.

01:16:28: Wir können nicht in einem System bleiben, indem wir nichts verändern und erwarten dass sich etwas ändert.

01:16:33: Also uns hat ja etwas krank gemacht und in der Gesundheitspsychologie gibt es auch einen sekundären Krankheitsvorteil.

01:16:42: das wäre sowas wie ich habe ein Unfall und kann mich ausruhen.

01:16:44: dann ist der Unfall indirekten Vorteil eine Erlaubnis dafür.

01:16:49: ich darf mich aus ruhen.

01:16:51: bei manchen Erkrankungen ist es auch ich kriege Aufmerksamkeit Endlich mal.

01:16:55: Ich muss mich nicht mehr um alles alleine kümmern, weil da jemand ist, der mir zur Hand

01:16:58: geht.".

01:17:00: Und das schwingt auch mit ... Das heißt ich brauche radikale Ehrlichkeit mit mir die Bereitschaft wirklich hinzugucken und hinzufühlen, auch wenn es scheiße unangenehm ist.

01:17:12: Es ist nicht schön zu sehen dass man Dinge selber falsch gemacht hat natürlich nicht!

01:17:17: Dass man auch selber durch sein Verhalten und seinen Denken irgendwie dazu beiträgt einen gewissen Zustand aufrechtzuhalten.

01:17:24: Aber, und das ist der wichtige Punkt.

01:17:27: Viele geben sich dann daran die Schuld.

01:17:30: oder es gab jetzt so ein Video von dem Moorgründer von Christian Wolf, der gesagt hat an einer Essstörung bist nur du selber schuld wenn du eine Essstörung entwickelst.

01:17:41: Es ist allein deine Schuld.

01:17:43: Wir sagen ja sowas für einen Schwachsinn.

01:17:45: Das spielt so viel mehr eine Rolle und das verschiebt halt wieder so dass macht den Menschen nur noch mehr ein schlechtes Gewissen.

01:17:52: Es geht nicht um Schuld, es geht um Verantwortung und nicht dich darin festzuhalten was in der Vergangenheit mal passiert ist.

01:18:03: weil das machen dann manche halt auch die sagen ich habe so schwer und das war alles schlimm.

01:18:07: und ja natürlich stimmt

01:18:09: es

01:18:11: und gleichzeitig bist du aber hier und jetzt verantwortlich für das was du tust und dass sich wieder zurück zu holen und klar zu machen Die Veränderung fängt in sehr kleinen Schritten an und das ist etwas, was ich tatsächlich mit meinen Kundinnen eben immer wieder bespreche.

01:18:28: Weil die alles aus einmal machen wollen?

01:18:30: Die haben dann natürlich auch.

01:18:32: man wird sich dann klar über bestimmte Dinge.

01:18:34: Und dann denkt man Ich muss jetzt alles aufräumen Alles verändern und da nehmen sie sich viel zu viel auf einmal vor.

01:18:41: Der Anfang ist such dir die kleinsten mögliche Veränderungen raus den kleinsten Schritt und den

01:18:47: machst du.

01:18:49: Das gibt dir dann ja auch wieder ein Erfolgserlebnis, was dich dann wieder motiviert weiterzumachen.

01:18:56: Ja und das ist so wichtig weil dieser kleinste Schritt dafür sorgt dass du ins Tun kommst

01:19:02: und

01:19:02: es viel wichtiger als alles am Anfang zu verstehen.

01:19:06: Weil das kann auch so ein bisschen zu einer Starre führen.

01:19:09: Und das habe ich selber auch schon erlebt.

01:19:11: So man über analysiert dann.

01:19:13: Du analysierst dann alles geht.

01:19:16: Und warum ist das jetzt so?

01:19:17: Wie könnte ich was sagen, damit sich mein Gegenüber nicht angegriffen fühlt?

01:19:21: Sondern dass es gewaltfrei und bedürfnisorientiert ist!

01:19:25: Dann sagst du aber gar nichts weil du dich so drin verlierst in dem wie könnte ich sagen oder du verwäschst dann das was du eigentlich sagen willst.

01:19:34: So sehr, dass es wieder nur drauf aus ist bloß kein Konflikt auszulösen.

01:19:39: Das ist ja wieder aus dem alten Muster heraus Dass es viel heilsamer ist, sich zu trauen und das auszusprechen ohne dass es perfekt ist.

01:19:53: Das hält auch eine gesunde Beziehung aus, ob das jetzt in Freundschaft oder eine Partnerschaft ist.

01:20:00: Wenn sich jeder gleich angegriffen fühlt weil du nette richtige Wort verwendest dann läuft da was falsch.

01:20:07: Und das ist halt nicht das Ziel von bedürfnisorientiert oder von gewaltfrei, sondern dass wir natürlich lernen uns auch irgendwie zu reflektieren und zu überlegen.

01:20:19: was will ich denn sagen.

01:20:21: Nicht immer in Vorwürfen zu sprechen, sondern was brauche ich?

01:20:24: Wie habe ich mich gefühlt und so.

01:20:26: aber... Das ist halt auch nichts zu zerdenken!

01:20:29: Da bin ich der Meinung, wir sollten viel mehr darauf achten, dass wir gemeinsam daran arbeiten ein Problem zu lösen dass wir diese Haltung einnehmen, als du bist das Problem.

01:20:47: Das sind dann halt so Beispiele, woran wir merken können... Ah ja!

01:20:51: Da ist noch ein, da wirkt das Thema nicht indem ich es jetzt komplett analysiert und verstanden habe sondern in dem ich den Alltag wirklich anders machen kann.

01:21:05: Ja

01:21:06: schön Bevor du an noch die letzten Worte sprechen darf und natürlich auch nochmal erzählen kannst, wo man dich findet möchte ich gerne noch etwas von dir wissen was die meisten Menschen nicht von dir wissen.

01:21:26: Ganz egal was ganz egal aus welchem Bereich

01:21:32: Ich sehe mich dann manchmal selber anders habe aber trotzdem so eine Hemmung Raum einzunehmen So, vielleicht ist das was manche nicht erwarten würden.

01:21:42: Ich hab echt oft Hemmung Raum einzunehmen und da schwingt auch diese Prägung mit dass ich eine Last für andere bin wenn ich Raum einnehme oder dass sich die Menschen langweilen.

01:21:56: Also wie viele Prägungen ich eigentlich in diesem Sozialen noch habe.

01:22:00: also ich bin super introvertiert Und fühl mich eigentlich in Menschengruppen sehr, sehr unwohl.

01:22:10: Jetzt fällt mir tatsächlich auch was ein!

01:22:12: Wenn ich verreise, dann muss sich vorher alles planen weil es für mich ein... Auch da so'n super Krampf ist wenn ich zwischendrin so lost bin.

01:22:23: Ich hab bin mal von Dresden nach Köln gereist und bin geflogen Weil das tatsächlich der günstigste und schnellste Weg war Und vom Flughafen musste ich dann mit dem Zug noch weiterfahren und einmal zwischendurch umsteigen.

01:22:41: Ich habe eigentlich auch da schon alles geplant, aber das war dann schon spät, ich war müde und bin an dem Umstiegsbahnhof in den nächsten Zug gestiegen und bin einfach direkt wieder zum Flughafenzuhol gefahren!

01:22:58: Ich war über eine Stunde länger dann abends noch unterwegs, weil ich einfach so verpeilt war und es nicht gecheckt habe.

01:23:05: Und ich bin sehr impulsiv in manchen Dingen.

01:23:09: Also ich bin diese Mischung aus naivität und impulsif zu sein... ist manchmal eine sehr blöde Kombi, weil ich dann sehr unüberlegte Entscheidungen treffe oder nicht noch mal prüfe.

01:23:23: Bevor ich etwas tue oder eine Entscheidung treffe und dadurch schon Fehler gemacht habe.

01:23:33: Also ich bin sehr naiv.

01:23:36: Und das sind ein bisschen diese Witterenergie.

01:23:38: So meine Sonne ist ja im Witter Und ich hab so diese Impulsivität und Naivität auch dieses, okay wir fangen jetzt damit an.

01:23:48: Mir geht schnell die Puste aus für etwas also an etwas dran zu bleiben.

01:23:51: Es hält mir unfassbar schwer, obwohl ich einen Aszenrenten im Steinbock habe.

01:23:58: Also Menschen nehmen mich wahr als sehr diszipliniert und strukturiert aber bin ich es eigentlich überhaupt gar nicht oder nur unter manchen Umständen.

01:24:13: Ja.

01:24:13: Ich glaube, das war jetzt was ganz Treffendes.

01:24:17: Schön!

01:24:18: Super!

01:24:21: Vielen vielen Dank schon halb für dieses super schöne Wiederlehrreiche.

01:24:26: Ich nehme jedes Mal wenn ich mit dir spreche auch etwas für mich mit raus.

01:24:30: Da habe ich mir quasi so fast eine halbe Coachingsession erschlauern.

01:24:37: Und ich glaube, das ist auch ganz, ganz viele Gerührt die jetzt zugehört haben oder vielleicht da irgendwie anknüpfen wollen und wenn sie anknüpfen wollen.

01:24:47: Und jetzt mit dir sprechen wollen wie erreichen Sie dich am besten?

01:24:50: Was gibt es gerade so was wo man dich sehen kann erleben kann, mit dir arbeiten kann?

01:24:57: Ja am einfachsten geht es tatsächlich über meine Instagram Seite chantal.armend also einfach eine Nachricht schicken und mir natürlich gerne folgen.

01:25:06: Ich habe aktuell ein eins zu eins Coaching im Angebot und jetzt ist aber tatsächlich gerade der Gedanke da noch kleinere Angebote zu schaffen, also über einen kürzeren Zeitraum.

01:25:19: Das Eins-zu-Eins geht über drei Monate und beinhaltet im Prinzip die Arbeit, wie ich es jetzt so vorgestellt habe.

01:25:28: Der Gedankel ist jetzt noch was für eine Gruppe!

01:25:32: noch anzubieten beziehungsweise irgendwie kleinere so Themen fokussierte Workshops oder so Live-Training.

01:25:39: Das wird jetzt in der nächsten Zeit dann entstehen, das heißt ja auf Instagram halt ich da eigentlich auf dem Laufen bin.

01:25:47: Sehr sehr schön!

01:25:48: Dann bedanke ich mich ganz herzlich für deine Zeit und dass du das alles so offen mit uns geteilt hast und freue mich wenn wir uns bald wiedersehen und hören spätestens auf Instagram.

01:26:00: Vielen, vielen Dank für die Einladung.

01:26:01: Ich habe mich auch sehr gefreut und mir ganz viele Freude gemacht.

01:26:04: Und ja ... einen schönen Tag

01:26:07: noch!

01:26:08: Das war das Interview mit Shantae Armin und ich glaube dieses Gespräch hat etwas berührt, dass viele von uns kennen – auch wenn wir es vielleicht noch nicht so benennen können – und diese Suchen nach einem Platz, dieses Anpassen des Funktionieren bis der Körper irgendwann

01:26:24: sagt, jetzt reicht's.

01:26:26: Die Erfahrung

01:26:27: habe ich auch

01:26:27: schon gemacht und wenn du heute etwas mitnimmst, dann hoffentlich zumindest das dass du nicht erst

01:26:33: zusammenbrechen musst um

01:26:34: dir Ruhe zu erlauben.

01:26:35: Und du musst doch nicht alles verstehen

01:26:37: um den ersten

01:26:38: kleinen Schritt

01:26:39: zu gehen und Du musst nicht alleine herausfinden was dein Körper dir sagen will.

01:26:43: Alle links zur Chantale findest du jetzt unter dieser Episode in den Show Notes auf Instagram und Wenn dir die Episode gefallen hat dann lass uns doch unbedingt eine Bewertung da.

01:26:55: Das kostet dich keinen Cent und du hilfst uns aber damit ganz enorm, den Podcast und unsere Arbeit bekannter zu machen.

01:27:03: Bis bald!

01:27:04: Deine Carina.

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