Warum vertrauen keine Idee ist, sondern eine körperliche Erfahrung
Shownotes
Neun Jahre selbstständig, und trotzdem hat sich ein einziger Satz in mir festgesetzt, der alles verändert hat. In dieser Folge erzähl ich, was ich nach einer langen Trance-Reise gehört hab, und warum die Suche nach Anerkennung von außen mehr Energie kostet, als den meisten bewusst ist. Es geht um Verkörperung, um den Unterschied zwischen Wissen und Spüren, und um den Moment, in dem der innere Kritiker seine Aufgabe verliert.
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00:00:02: Als ich mich selbstständig gemacht habe vor mittlerweile neun Jahren, habe ich mein Umfeld darüber informiert dass die Selbständigkeit und das Vorangehen um irgendwann hoffentlich selbständig sein zu können.
00:00:16: Für mich jetzt Priorität hat und hab es dann auch ganz hart durchgezogen.
00:00:21: Und irgendwann waren dann so vier fünf Jahre ins Land gezogen.
00:00:24: Ich habe natürlich irgendwie einen Wachstum gesehen eine Entwicklung gesehen vor allen Dingen bei mir Aber angekommen bin ich an diesem Ziel zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
00:00:34: Und ich war da unglaublich unglücklich drüber und vielleicht auch ein bisschen selbst bemitbleibend, dass sich das so viel getan habe – und das es doch jetzt endlich mal klappen müsste -, dass ich in die Stille gegangen bin bzw.
00:00:46: nicht rausgegangen bin oder sehr lange draußen kam dann mit einer Erkenntnis daraus.
00:00:52: Diese Erkenntniss war ein Satz der mir so tief ins Irren geschossen ist dass ich ihn immer noch genau so hören und fühlen kann, wie ich es damals gefühlt habe.
00:01:02: Hey mein Name ist Karin Hähnbrandt Ich bin Jamanin und Bösenwillen und Businessautos Schleimbeinen werden nicht bei mich.
00:01:08: riesig, dass du dabei bist!
00:01:09: Ich melde mich ganz frisch und erholt aus meinem Urlaub zurück also lasse uns loslegen!
00:01:15: Ich glaube es gibt einen Wunsch den fast jeder in sich trägt auch wenn kaum jemand offen darüber spricht Und auch mir fällt es gar nicht mal so leicht diese Episode aufzunehmen mit diesem Thema.
00:01:28: Denn wenn du mitgerechnet hast, hast du bereits bemerkt das die Geschichte, die ich dir erzähle um die vier fünf Jahre mittlerweile zurückliegt.
00:01:38: und es ist der Wunsch dass jemand sieht was du leistest, dass du wertvoll bist, dass jemand merkt wie viel Indie steckt oder das überhaupt irgendetwas in dir steckt auch an den Tagen an denen es niemand sonst bemerkts.
00:01:54: Und dieser Wunsche Irgendwie nicht falsch, aber er ist auch nicht ganz so gesund.
00:01:58: Er wird etwas gefährlich wenn wir unser Leben danach ausrichten dass dieser Wunsch erfüllt wird.
00:02:06: und genau darum soll es gehen um die Frage was passiert Wenn Anerkennung von außen zur Bedingung wird unter der du dir selbst erlaubst weiterzugehen.
00:02:18: Und natürlich habe ich jetzt hart angeteasert.
00:02:21: verzeihe mir bitte Ich erzähle natürlich noch meine Geschichte dazu, aber lass uns mal schauen wie sich das im Alltag zeigen kann.
00:02:28: Vielleicht erkennst du dich wieder vielleicht in Norsen, in Teilen oder halt eben auch nicht?
00:02:34: Aber dann hast es vielleicht schonmal bei jemand anderem beobachtet.
00:02:39: Achtung!
00:02:40: Projektionsfalle.
00:02:43: Es könnte sein dass du auch jemand bist der viel arbeitet Der sich häufig sehr große Mühe gibt um die Sache gut zu machen.
00:02:53: Ganz egal, was das jetzt ist!
00:02:56: Ich war gestern Abend auf einem Meetup und habe mit einer anderen Teilnehmer darüber... also sie hat mich aufs Retreat angesprochen und hab mit ihr darüber gesprochen, was es eigentlich für eine Location ist in der wir da sind und ich habe dann kurz die Story angeteasert dass die Gastgeberin bei der wir ja das Retreat durchführen eigentlich in Richtung Hochzeitsveranstaltungen gehen wollte Und der Zufall, ihr dann ganz viele Themen gebracht hat die ihr viel näher liegen.
00:03:27: Da finden jetzt eine Yoga-Veranstaltung statt, da finden schamanische Retreats statt, was weiß ich also alles... Was so ein bisschen eher alternativ ist würde ich sagen am Bestatt und es sind eben nicht die Hochzeiten geworden, die natürlich auch viel mehr Aufmerksamkeit gebraucht haben Als jetzt so eine Gruppe Yogis, die halt einfach mit ihrer Mathe kommen sich dahin legen und acht Stunden später wieder abreisen oder wir halt eben fünf Tage.
00:03:53: Und meine Bekannte, die ich eben gestern auf ein Meetup getroffen habe, hat gesagt, ich war so die Horrorbrout wirklich!
00:03:58: Ich wollte alles perfekt
00:04:00: haben.".
00:04:01: Und das sind jetzt meine Worte, wörtlich hat sie es ein bisschen anders formuliert ne?
00:04:04: Aber du hast einen Bild dazu... Es geht nicht nur um die Dinge, die wir auf der Arbeit unbedingt perfekt machen wollen, es geht auch darum dass wenn die Eltern zu Gast sind, dass die Decke auf der Couch ordentlich zu recht gezupfelt ist.
00:04:20: Und vielleicht sind es Beispiele in denen du dich wiedererkennst – vielleicht aber auch nicht!
00:04:24: Aber schau mal ein bisschen um die Ecke, vielleicht erkennst du trotzdem irgendwelche Mechanismen, die dir etwas näher liegen... Also aus irgendwelchen Gründen wollen wir Dinge gut machen?
00:04:37: Ich find's immer mega, der perfekte Gastgeber zu sein weil ich mir dann immer denke, denn fühlen sich andere Ja viel wohler.
00:04:44: Aber in Wirklichkeit ist es natürlich nicht die Wahrheit, in Wirklichkeit fühle ich mich dann wohler und ich habe das Spiel durchschaut und mache es häufig aber trotzdem sehr gerne weiter weil ich einfach ästhetische Kulissen und Dinge einfach schön finde.
00:05:02: vielleicht ist es aber auch ein Kunde oder einen Partner oder deine Familie eine Zahl auf deinem Konto, ein Like unter einem Beitrag.
00:05:12: Also irgendetwas für das du dir eben Mühe gibst.
00:05:19: Diese Sache die du einfach gut machen möchtest für was auch immer.
00:05:25: und wir messen ganz häufig unseren Wert an der Reaktion von außen ohne dass es uns richtig bewusst ist und frag dich doch mal ganz ehrlich Für dich, wie oft du eine gute Entscheidung erst dann als gut empfunden hast wenn jemand anderes sie bestätigt hat.
00:05:45: Wie oft feiern wir unsere eigenen Ergebnisse erst dann?
00:05:50: Wenn auch jemand anders applaudiert?
00:05:54: und wie oft zweifeln wir an uns obwohl wir im Grunde genau wissen dass wir richtig liegen nur weil gerade niemand anderes um uns herum bestätig kommt dieser Zweifel hoch Und wir denken lieber noch eine Runde darüber nach.
00:06:12: Oder nach einem guten Gespräch gehst du vielleicht die Sätze der anderen Person im Kopf nochmal durch, kennst du solche Menschen?
00:06:18: Oh mein Gott wie anstrengend ist das!
00:06:21: War da ein Lob drin?
00:06:22: War da einen versteckter Hinweis?
00:06:24: Eine irgendwelche Negativität drinnen?
00:06:27: Wie kann man jetzt jedes einzelne Wort nochmal seizieren und genau auf die Goldwaage legen um zu gucken wie das jetzt gemeint
00:06:35: war?!
00:06:35: Und diese Suche nach Energie kostet Energie, die du eigentlich für dein eigenes Vertrauen brauchen würdest.
00:06:42: Du gibst einen Teil deiner Kraft ständig an andere ab in der Hoffnung sie irgendwann zurückzubekommen Als Lob als Applaus, als Stolz.
00:06:53: je länger Diese Hoffnung offen bleibt Dass da irgendetwas zurückkommt desto mehr Energie verlierst du dabei ohne es zu merken.
00:07:03: und ich sehe diese Muster Nicht nur bei mir selbst, ich sehe es fast je Woche.
00:07:09: Bei anderen Menschen, bei Frauen die ich begleite... Es sind aktuell nur Frauen in Anführungszeichen.
00:07:15: Es gibt keine Männer.
00:07:16: deswegen schließlich den Männern.
00:07:17: diesem Fall jetzt nicht eine.
00:07:19: aber wenn du ein Mann bist fühl dich bitte angesprochen!
00:07:21: Ich sehe das bei anderen Menschen und in diesem aktuellen Fall bei klugen extrem fähigen Frauen die trotzdem das Gefühl haben sie müssten sich ihre eigene Größe erst nochmal von jemand anderem bestätigen lassen.
00:07:40: Die treffen richtige Entscheidungen und die fragen trotzdem noch drei Menschen nach der Meinung, bevor sie sich selbst trauen.
00:07:48: Und die haben ganz häufig Erfolge, die sie kaum feiern weil niemand anders im Außen groß genug reagiert hat!
00:07:57: Ich habe auch schon gehört dass sich Menschen auch dafür schämen wenn sie sich ganz alleine freuen.
00:08:07: Und es ist natürlich logisch betrachtet totaler Quatsch, das wissen wir alle.
00:08:10: Das weißt du?
00:08:11: Das weiß ich!
00:08:13: Das wissen auch die anderen, die hier zuhören.
00:08:16: aber dieses Muster sitzt einfach oft so tief also meistens viel tiefer als es aussieht und es hat selten etwas mit fehlendem Können zu tun.
00:08:29: Es hat meistens etwas mit einer alten Sehnsucht zu tun die nie ganz gestillt wurde.
00:08:37: Und ... Ganz häufig kommt das aus der Kindheit, das hast du schon oft von mir wahrscheinlich auch schon auf ganz vielen anderen Kanälen gehört, aus Momenten in denen Anerkennung an Bedingungen geknüpft war und als ich dieses Phänomen zum ersten Mal bemerkt habe, als ich diese Phänomene des Erstemals oder dieses Muster vielmehr bei anderen so klar gesehen habe ist es mir auch bei mir selbst aufgefallen und das war der Moment von dem ich vorhin gesprochen habe im Intro.
00:09:13: Ich war in einer Trance, in einer längeren Trance also keine einfache germanische Reise sondern mit einem rituellen Hintergrund.
00:09:23: mein Körper war unglaublich schwer meine Augen waren irgendwie noch nicht ganz wieder da im Raum aber ich bin gerade wieder so aufgetaucht.
00:09:35: Das war natürlich ganz still im Raum.
00:09:38: So still, dass ich mich selber bewegen hören konnte und ich bin natürlich mit der Frage reingegangen warum es denn jetzt bei mir noch nicht geklappt hat mit der Hauptberuflichen Selbstständigkeit.
00:09:54: Ich war schließlich schon vier Jahre voll aktiv und da war nur dieses Gefühl von Schwere und ich habe versucht diese schwere so eine Weile zu spüren konnte sie aber auch überhaupt nicht verstehen und ich erinnere mich so gut an diesen Moment.
00:10:10: Und auf einmal merke ich, wie sich etwas in mir nach so einer kleinen Ewigkeit angefühlt hat, wie alles um mich herum noch stiller geworden ist als es zu Forschern war – wie ich fast hätte kotzen können!
00:10:27: Denn plötzlich war dieser Satz da und der Satz war manchmal möchte ich einfach nur dass jemand stolz auf mich isst Und dieser Satz hat so eingeschlagen, der hat mich so komplett auf den Boden geholt.
00:10:42: Ich war... ...so tief auf einmal wieder im Hier und Jetzt angekommen!
00:10:49: Und gleichzeitig kam auch die Frage mit für wen mache ich denn das eigentlich alles?
00:10:53: Mache ich es hier wirklich für mich?
00:10:56: Will ich das Leben was ich hier mach oder will ich hier jemand anderen stolz machen?
00:11:02: Und ist mir einfach so viel klar geworden dass das, was mich bisher angetrieben hat einfach alles auf unterbewusster Ebene passiert ist.
00:11:14: Und dann durfte ich wieder tief graben und überlegen warum mache ich es denn dann?
00:11:19: Warum stehe ich denn dann morgens auf?
00:11:22: Ne?
00:11:23: Für meine Eltern mache ich's nicht mehr!
00:11:24: Meine Mutter war bis dahin schon tot.
00:11:27: zu meinem leiblichen Erzeuger habe ich schon mittlerweile glaube ich... ... thirty-fünf Jahre keinen Kontakt mehr oder so.
00:11:36: Also es gibt Objektiv niemanden, also es geht da ja auch ein bisschen rum spielerisch ran zu gehen um dem Verstand klarzumachen wie absurd das eigentlich ist.
00:11:48: Es gibt da jetzt niemand mehr für den ich gut machen muss?
00:11:53: Für wen mache ich's denn dann?
00:11:54: und dann ja wie gesagt dann durfte ich eben noch mal tiefer graben was sind meine inneren Antreiber?
00:11:59: warum mache ich das alles?
00:12:01: Und wie sich rausgestellt hat war ich doch schon aufm guten Weg.
00:12:06: Freiheit einfach mein höchstes Gutes.
00:12:08: Ich kann es einfach... ich kann das nicht!
00:12:12: Ich habe mich jetzt gerade bemüht, es positiv zu formulieren aber Freiheit ist mein größter Antrieb und plötzlich sind dann einfach Dinge passiert so dass sich sie ja doch in die hauptberufliche Selbstständigkeit geschafft hatte.
00:12:27: Das sind noch mal drei Jahre vergangen oder vier sogar drei keine Ahnung.
00:12:33: Jedenfalls war es kein Strategieproblem.
00:12:35: Es war ein Vertrauensproblem.
00:12:37: und diese Fähigkeit meiner eigenen Stimme zu vertrauen, die kamen nicht aus dem Nichts.
00:12:42: Die hat vorher schon begonnen.
00:12:44: viele Jahre vorher schon begun bei meiner allerersten Trausreise, bei meine allererste Meditation, die ja noch mehr Jahre zurücklag als die erste Traus-Reise mit dem Krafttier.
00:12:57: Und du weißt... Wahrscheinlich, wenn du schon länger hier zugehörst.
00:13:01: Ich bin ja damals über viele Methoden zur schamanischen Praxis gekommen.
00:13:06: eine damalige Bekannte hat mich dort mit hingenommen.
00:13:12: skeptisch war ich natürlich hatte nämlich schon viel ausprobiert und bei dieser ersten Reise ist ja das passiert was sich heute überhaupt nicht so richtig vollständig erklären kann was aber auch vollkommen wurscht ist weil es mich einfach auf meinen Weg geführt hat.
00:13:26: mein Kraft dir war auf einmal da Es war einfach da, ohne dass ich lang suchen musste.
00:13:32: Und es hat mich nicht bewertet!
00:13:34: Es hat mich auch nicht gelobt im Gegenteil.
00:13:37: Kraftierarbeit zeigt dir ganz häufig das auf was du eigentlich gar nicht so richtig sehen willst.
00:13:43: Das kann passieren und trotzdem ist es einer der mächtigsten Wegbegleiter den man nach meinem Verständnis haben kann.
00:13:53: Und dieses Kraftier war einfach ruhig und präsent.
00:13:57: Ich habe dann keine fremden Stimmen mehr gehört, die mir gesagt haben.
00:14:02: Dass sie nicht stolz auf mich sind und dass sie stolz darauf sind.
00:14:05: Also dieses Stimme, das ich mir das wünsche... Das war weg!
00:14:10: Und du weißt auch, dass ich mich lange mit dem Thema Tod- und Sterben auseinandergesetzt habe.
00:14:15: Da immer noch viele Anknüpfpunkte habe.
00:14:20: Und ganz häufig ist es so, dass Menschen bis zum Schluss nach außen schauen Nach Bestätigung suchen, nach Erlaubnis.
00:14:27: Nach jemandem der sagt du hast das gut gemacht.
00:14:32: Es gab auch in meiner Familie mal ein Todesfall wo man dem Sterbenden erst einmal sagen musste es ist in Ordnung wenn du gehst ich kümmere mich um das was noch offen ist.
00:14:45: manchmal ist es einfach manchmal dass es nicht so einfach aber jemanden die erlaubnis zu geben dass er sterben darf.
00:14:52: das ist für mich ganz ganz unglaublich würdevoller Akt der Menschlichkeit und es geht manchmal bis zum Schluss, dass wir nach außen schauen und gucken.
00:15:04: Und für mich war das die klareste Botschaft – eine der klassen Botschaften zumindest, die ich jemals in meiner schamanischen Praxis gehabt habe genau in diesem Moment mich für mich selbst zu entscheiden.
00:15:22: Warte ich weiter auf äußere Anerkennung?
00:15:25: oder gebe ich mir jetzt diese Anerkennung endlich selbst.
00:15:29: Und ich habe mich für Letzteres entschieden, in dem Moment nicht aus Überzeugung sondern aus Erschöpfung – ich hatte auch keine Kraft mehr – weiter zu warten und bin dann eben dahinein gewachsen, ne?
00:15:43: In die Person, die ich sein will!
00:15:45: Ich wusste in diesem Moment, ich will die Person sein, die eigene Entscheidungen
00:15:49: trifft.".
00:15:50: Und jetzt kann ich das natürliches ganze Leben lang wollen oder ich fange an es zu werden.
00:15:56: Ich bin es und das nennt man Verkörpern.
00:16:01: Das bedeutet, dass Wissen nicht mehr nur im Kopf sitzt.
00:16:06: Es wird im ganzen System, im ganzen Körper in deiner Haltung In deiner Stimme sichtbar!
00:16:12: Und etwas was mir in dieser Zeit sehr gut geholfen hat ist zu journalen und zwar am Ende des Tages Dinge aufzuschreiben, die ich heute gut gemacht habe.
00:16:25: Worauf ich stolz bin?
00:16:27: Und das ist nicht ein riesen Ergebnis.
00:16:30: manchmal war es ein großes Ergebnis aber es geht vor allen Dingen auch um die kleinen einzelnen Schritte.
00:16:35: Ich bin heute unglaublich stolz dass sich gestern auf einem Meetup war ganz allein!
00:16:40: Ich bin nicht die Person zumindest hätte das die Carina von gestern noch gesagt die auf solche Veranstaltungen geht alleine, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
00:16:53: Das bin ich nicht!
00:16:54: Es hat mir so unfassbar gut gefallen – das war glaube ich die dritte Veranstaltung, die ich alleine besucht habe hier in Nürnberg seitdem ich hier wohne.
00:17:03: Es hat mich so gut gefallen dass ich abends geguckt habe wann das nächste Meetup aus dieser Community stattfindet Und heute klingt es total bescheuert, mich selber sagen zu hören.
00:17:17: Ich bin nicht die Person, die auf solche Veranstaltungen geht weil ich denke mir hey man!
00:17:20: Ich bin die Person.
00:17:23: Ich habe sie jetzt dreimal gemacht.
00:17:24: das war dreimal geil.
00:17:25: Ich hab dreimal neue Leute kennengelernt coole Kontakte geknüpft.
00:17:30: Naja... Bin ich Bescheuersäulich?
00:17:32: Wieso sollte ich denn die Person nicht sein?
00:17:35: und es ist einfach cool
00:17:37: ne?!
00:17:38: Du wirst zu der Version deiner selbst, zur der Version von dir die du gerne sein möchtest.
00:17:44: Heute möchteste diese Version von Dir sein aber du kannst diese Identität morgen schon annehmen heute schon und jetzt habe ich schon so viel gesprochen.
00:17:52: das ist übrigens alles Thema und diesen kleinen Werbeblock muss sich jetzt ein schieben.
00:17:57: es ist alles Thema des Retreats.
00:18:01: Es geht um...und zwar im wortlichen Sinne etwas Altes von dir zurückzulassen und in eine neue Identität, in eine Neu-Vision von dir einzutreten.
00:18:15: Und es wird so gut!
00:18:17: Es wird wirklich SO SO GUT!
00:18:18: Das kann ich dir versprechen... Es gibt mittlerweile nur noch drei Plätze?
00:18:23: Wobei es von diesen drei Plätzen, glaube ich, nur noch ein Zimmer gibt.
00:18:28: Das heißt danach kann man nur noch zelten oder mit dem Camper kommen.
00:18:31: Camper geht auch aber dann müssten die Zimmer, die Tiny House Zimmer zumindest belegt sein.
00:18:37: Also lange rede wenig Sinn.
00:18:38: Ich packst dir in die Show Notes, das Retreat wird der Knaller und ich freue mich mega darauf und es ist alles Teil davon.
00:18:45: Es ist wirklich etwas was sich aus tiefstem Herzen sagen kann worauf ich sehr stolz bin und mir denke das habe ich gut gemacht.
00:18:54: Also wie gesagt schauen die Show notes da findest du die Infos.
00:18:57: spirituelles minusreisen.com ist die Webseite auf der Du das Angebot findest.
00:19:03: aber nochmal kurz zurück zur Verkörperung Denn es gibt noch eine Beobachtung, die mir wichtig ist, dir mitzugeben.
00:19:10: Es gibt einen Unterschied zwischen Ermutigung, die dich stärkt und Anerkennung, wie du brauchst um dich überhaupt bewegen zu dürfen.
00:19:19: Und das Eine ist ein Geschenk – und des Anderes Abhängigkeit!
00:19:26: Der Unterschied zeigt sich erst wenn die Anerkendungen ausbleibt und du trotzdem weitermachst oder eben nicht….
00:19:33: Ich habe es gestern Abend auch der Bekannten auf dem Meetup erzählt.
00:19:36: Hier, wie oft hat denn jetzt überhaupt das Retreat schon stattgefunden?
00:19:38: Ja, es hat schon fünfmal stattgefundet!
00:19:40: Wie crazy ist es
00:19:42: bitte?!
00:19:43: Weißt du, wie viele Jahre... ich glaube, im Jahr zwei Tausend Achtzehn ging es los.
00:19:50: Wie viele Jahre ich Event Locations gebucht habe und einen Tag vor der Stornufrist wieder storniert habe weil sich kein Schwein angemeldet hat?
00:20:00: Keine Sau hat sie angemelt!
00:20:02: Es hat niemanden interessiert und es wartet auch da draußen.
00:20:05: Niemand auf dich, das ist die brutale Wahrheit aber gleichzeitig auch eine unglaubliche Erleichterung denn es gibt dir auch das Gefühl dass du gar nicht auf der Anerkennung warten brauchst.
00:20:17: Und genau in dieser Phase weißt Du warum du losgehst.
00:20:21: Irgendwann hast du die Schnauze so voll dass du alles hinschmeißen wirst.
00:20:25: und wenn du dann trotzdem weiter machst dann weißt du dass es einen anderen Grund gibt und dann ist das vielleicht das Geschenk, vor dem ich gerade gesprochen habe.
00:20:35: Wenn ich zurückblicke wie viele Frauen und Männer auf diesem Prozess mittlerweile begleiten durfte da steigen wir die Tränchen in die Augen macht mich immer wieder unglaublich dankbar demütig das Begleiten zu dürfen auf diesem Weg mit so vielen Menschen.
00:20:52: und ganz ganz viele beschreiben den selben Moment den Punkt, an dem sie aufhören, auf die Anerkennung von außen zu warten und anfangen sich selbst diese Anerkernung zu geben.
00:21:04: Da sind schon Geschichten rausgekommen, die eine hat dann danach erzählt dass sie ihre Mutter gesagt hat das sie nicht weiter reden braucht denn sie wartet nicht mehr auf das Lob was ohnehin nie kommen wird Und es war gar kein Vorwurf von ihr.
00:21:21: Es war einfach eine Befreiung.
00:21:24: Die andere hat gesagt jetzt ich Formulier sind meine Worten.
00:21:27: Die andere hat gesagt, dass sie einfach mal in einem Team-Meeting eine neue Idee gepitscht hat, obwohl Sie es vorher mit dem Chef hätte besprechen müssen und die Idee kam mega gut an!
00:21:37: Und das ist einfach so schön und so cool was dadurch entsteht wenn wir es endlich kapieren, wenn wir das realisieren.
00:21:48: und das verändert nicht nur wie wir uns fühlen Es verändert wie wir leben im Kleinen genauso wie im Großen.
00:21:56: Entscheidungen werden leichter, Beziehungen werden klarer.
00:21:59: Der innere Kritiker wird leiser weil er seine Aufgabe verliert und früher durfte der dich schützen vor Fehlern, vor Enttäuschung, vor dem Gefühl nicht gut genug zu sein.
00:22:11: und wenn du deine eigene Energie aber jetzt vertraust braucht er diese Aufgabe nicht mehr.
00:22:18: und dann ist es auch gut zu sagen danke dass du da warst.
00:22:23: ich gehe jetzt alleine weiter ohne dich und ich warte heute nicht mehr darauf, dass mir jemand sagt das er stolz auf mich ist.
00:22:31: Und es heißt nicht, dass es mich nicht unglaublich freut wenn es doch passiert, wenn ich's fühle.
00:22:37: Gibt ja solche und solche Komplimente aber grundsätzlich kann ich das schon sehr annehmen.
00:22:45: Es heißt... Dass es nicht mehr die Bedingung ist Das meine ich damit unter der Ich mir selbst erlaube weiterzugehen.
00:22:54: Und die letzten neun Jahre haben mir am Ende genau das gezeigt, was ich am Anfang irgendwo draußen gesucht habe.
00:23:01: Wo ich es aber natürlich nicht finden konnte!
00:23:04: Es war in mir und mit diesem Gedanken entlass ich dich jetzt in die Woche oder in den Rest der Woche oder wann auch immer du die Episode hörst und möchte dir gleich noch mitgeben dass wir mit dieser Folge eine neue Phase hier im Podcast.
00:23:20: Ich habe mir ein bisschen Gedanken gemacht im Urlaub.
00:23:22: Wie möchte ich, dass der Podcast so weitergeht?
00:23:26: Was kitzelt mich?
00:23:28: Was sind Fragen die immer wieder kommen?
00:23:30: in welche Richtung geht es?
00:23:32: und nach der Klärung mit dem Wandel der letzten Zeit geht es für mich jetzt ganz viel ums Verkörpern und das was wirklich in dir ankommt und trägt und die nächsten Wochen werden genau darum gehen wie sich innere Erkenntnisse in echte gelebte Energie verwandelt und ich hoffe, dass du mich auch schon so sehr freust wie ich.
00:23:53: Und ich freue mich noch mehr wenn wir uns beim Retreat sehen!
00:23:57: Wenn du Fragen hast meldest du dich selbstverständlich bei mir?
00:24:00: Wenn du keine Fragen hast kannst du dich auch direkt anmelden.
00:24:02: Ich freue mich auf jeden Fall riesig denn da geht es Auch darum, wie du dein Vertrauen in dir selbst wieder erwächst.
00:24:10: Das ist nämlich nichts was man sich irgendwie erarbeiten muss damit man es hat sondern es ist eigentlich irgendwo in uns begraben und... Es ist schön wenn wir's wieder entdecken!
00:24:19: Also ich freu mich auf dich bis dahin deine Carina.
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