Mabon und die Magie der Herbsttagundnachtgleiche (2024)
Shownotes
🍂 Mabon ist das zweite Erntefest im Jahreskreis und fällt in die Zeit der Herbsttagundnachtgleiche. Tag und Nacht sind für einen kurzen Moment im Gleichgewicht, bevor die dunklere Jahreshälfte beginnt.
🌾 In dieser Episode schauen wir uns an, was hinter Mabon steckt, welche Themen traditionell mit diesem Jahreskreisfest verbunden sind und wie du diese Zeit heute für dich nutzen kannst.
🍎 Es geht um Ernte, Dankbarkeit, Ausgleich und die Frage, was du aus den vergangenen Monaten mitnehmen möchtest und was langsam abgeschlossen werden darf.
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🪶 Ich bin Carina Hillenbrand, Schamanin sowie Personal- und Business-Coach, und ich mache Schamanismus alltagstauglich.
Transkript anzeigen
00:00:02: Mit Marbon und der Herbst, Tag- und Nachtgleiche befinden wir uns mitten in der Erntezeit.
00:00:08: Und damit in der Zeit der Rückschau, der Dankbarkeit und des Loslassens!
00:00:13: Die Natur zeigt uns schon sehr deutlich wie der Wandel aussieht die Blätter färben sich sie fallen die Tage werden kürzer und auch wir spüren jetzt diesen Wechsel.
00:00:23: Genau da richtige Zeitpunkt um inne zu halten und um Bilanz zu ziehen.
00:00:28: Hi, mein Name ist Karina Hilnbrandt.
00:00:30: Ich bin Schamanin und Personal im Business Coach aus Rotenburg auf der Tauber und mein Ziel es ist dich in deine volle Stärke um zu deinem inneren Potenzial zu führen so dass du nie wieder Coachingimpulse von außen brauchst.
00:00:43: In den letzten zwei Jahren habe ich über hundert Menschen auf diesem Weg begleitet und ihnen gezeigt, wie sie genau diese innere Stärke, die innere Weisheit in sich selbst abrufen können.
00:00:52: Und wenn auch du dafür bereit bist dann bleib jetzt unbedingt dran!
00:00:56: Denn in dieser Episode reisen wir durch die alten Erntefeste die Bedeutung der Herbst-Tag und Nachtgleiche und wie du diese Zeit jetzt kraftvoll für dich nutzen kannst – und ich wünschte dir ganz viel Freude bei dieser Episode.
00:01:09: im Jahreskreisfeste Podcast Mit Lugnersand oder dem Schnitterinnenfest am ersten August haben wir den Herbst eigentlich schon eingeleitet.
00:01:21: Und nun kommen wir zum zweiten Erntefest mit Marbon und der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, die symbolisiert auch den Höhepunkt des Altweibersommers.
00:01:32: bis zu Samhain bzw.
00:01:34: Zum ersten November sinkt die Sommerfülle nun endgültig ab in den Schoß von Mutter Erde Und mit dem ersten November ist das Loslassen dann auch vollständig abgeschlossen.
00:02:12: jetzt Bilanz ziehen dürfen, für das was uns in diesem Jahr so passiert ist.
00:02:19: Was wir erschaffen haben.
00:02:21: Welches Saat im wahrsten Sinne des Wortes aufgegangen ist und welche vielleicht auch nicht?
00:02:29: Und wenn du jetzt mal raus schaust so ganz langsam kann man es erahnen der Herbst is die Jahreszeit die am deutlichsten aufzeigt wie sehr die Kräfte der Natur Einfluss auf unser Leben haben, denn alles verändert sich jetzt da draußen.
00:02:47: Also bei den bunten Blättern angefangen die jetzt vor einigen Wochen noch in voller Bracht standen, in volle Blüte standen... Da sieht man jetzt schon wieder wie die Bäume ihre Blätter loslassen und genau das können wir uns zu Nutze machen.
00:03:06: aber dazu komme ich später nochmal Denn wir schauen uns jetzt Erst mal gesellschaftlich an, was diese Jahreszeit denn so mit sich bringt.
00:03:15: Denn jetzt ist auch die Zeit in der ganz viele Erntefeste stattfinden.
00:03:19: also alles, was bisher zur Reife gebracht wurde wird jetzt eingefahren.
00:03:25: das Oktoberfest beispielsweise.
00:03:27: es gibt ganz viele Weinfeste Es gibt jede Menge Erntepfeste In den katholischen Regionen gibt es die Kirmes oder Kirchweih Jede Menge Jahrmärkte finden statt und Wenn wir uns das geschichtlich anschauen, ist es eben genau die Zeit in der die Ernte gefeiert wird.
00:03:45: Aber es wurde auch nicht nur gefeiert, dass die Erntee eingebracht wurde sondern es ging vor allen Dingen auch um das Teilen.
00:03:52: Die Ernten wurden aufgeteilt.
00:03:54: Der eine hatte zum Beispiel Trauben Der nächste hatte Getreide und es wurde untereinander getauscht Und vor allem wurde auch das Miteinander zelebriert Und wer früher nicht geteilt hat selbst auch aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
00:04:10: Und es ist alles eine Fülle da und deshalb ja auch die ganzen Feste, ne?
00:04:15: Die Dankbarkeitsfeste das so viel Ernte eingebracht wurde.
00:04:19: Und schauen wir uns beispielsweise die Jahrmärkte heute an dann sind sie natürlich völlig abgekoppelt von dem ursprünglichen Erntekult um denes einmal ging.
00:04:29: aber im Ursprung erkennt man trotzdem noch einiges wieder auch wenn wir's heute nicht mehr als solches benennen können nämlich damals auch schon um Wettspiele zum Beispiel.
00:04:40: In ganz vielen Kulturen und Regionen sieht man auch immer wieder, dass diese traditionellen Spiele, die es einmal gab, die da immer schon dazugehört haben, auch heute noch veranstaltet werden.
00:04:54: Und da gehörte auch immer ein bisschen Glück dazu!
00:04:56: Und natürlich gehört ja auch das Orakeln dazu... ...und was man auch Immer wieder sieht ist, Rote Fäden als Glückssymbol, als Schicksalssymbol mit eingebunden wurden.
00:05:11: Und in der Schweiz früher hatte man zum Beispiel sich einen roten Seidenfaden um den Armen gebunden.
00:05:17: In Dänemark gab es den Roten Faden um Helme gebunden und diese roten Fäde bzw.
00:05:23: der Seiden-Faden hat immer den Lebensfaden symbolisiert – unter Lebensfadern wird von der Holle geknüpft!
00:05:33: Aber das in der dreifachen Gestalt.
00:05:35: Das heißt, im Frühjahr – das kennen wir ja – kommt die Holle als die junge Frau.
00:05:40: Im Sommer kommt sie in die Reife und im Herbst ist sie die alte Sterbende.
00:05:47: oder wenn man es anders formulieren will zu Geburt wurde der Faden geknüpft, gesponnen wurde er im Leben und abgeschnitten wurde er dem Tod.
00:05:57: Und dieser rote Faden, der als Symbol – also dieser Schicksalsfaden, die als Symboldiente für den Kreislauf des Lebens ist heute ja noch in unserem Sprachgebrauch verankert.
00:06:07: Wenn wir beispielsweise Gedanken spinnen und während des Sprechens dann irgendwann nicht mehr weiter wissen, dann sagen wir ich habe den Faden verloren!
00:06:17: Wir sagen auch sein Leben hängt am seidenden Faden.
00:06:22: Das zeigt sehr stark wie wir immer noch geprägt sind von diesem Zusammenhang des Fadens, der Rolle des Schicksalsfadens und des Schicksalts.
00:06:32: Alleine dadurch dass wir diese Formulierungen in unserem Sprachgebrauch noch nicht verloren haben.
00:06:39: aber wie mit ganz vielem ist es natürlich so das heute sich die wenigsten darauf besinnen woher kommt denn das eigentlich?
00:06:46: also?
00:06:46: die Ursprünge sind noch da aber warum ist es so finden wir heraus wenn wir es recherchieren oder vielleicht jemanden in unserem Umfeld haben der das weiß oder der das vielleicht immer noch so anwendet.
00:06:58: Aber kommen wir zurück zu den Erntefesten, vielleicht hast du schon mal beobachtet dass jetzt gerade in dieser Zeit immer so schöne dekorative Körbe ausgestellt werden wo Brot drinnen liegt, wo Weizen Ehren drin sind Kartoffel, Karotten und die stellen natürlich da, dass die Ernte eingebracht wurde und auch als Zeichen der Dankbarkeit.
00:07:20: Und sicher hast du schon mal im Alpenraum vom Alm-Abtrieb gehört, wenn das Vieh wieder ins Tal gebracht wird und der findet ganz häufig am XXIII.
00:07:30: September traditionell statt und man muss sich das auch mal vorstellen was es damals für eine Bedeutung für die Bauern hatte.
00:07:39: also mit dem gesamten Haus stand alle halbe Jahr umzuziehen.
00:07:44: erst geht es auf den Berg wo das Viehh sein kann ein halbes Jahr lang und später geht es wieder zurück.
00:07:51: Und bei diesem Almabtrieb sehen die Kühe auch immer sehr, sehr schön geschmückt aus – du hast bestimmt schon mal Bilder dazu gesehen!
00:08:00: Dann haben sie ihre Glocken um und ihre Blumengrenze und die Kuh, die über den Sommer die meiste Milch gegeben hat, die darf den Zug anführen und die wird traditionell auch am allermeisten geschmuckt.
00:08:13: also Was für eine Wertschätzung, wenn man sich das mal so überlegt.
00:08:17: Die Kuh die am meisten Milch gegeben hat, die das Überleben gesichert hat und auch das Überleben für den Winter sichert zum Beispiel durch die Käseproduktion.
00:08:26: Die wird besonders schön gemacht und besonders gezeigt!
00:08:30: Und da können wir uns vielleicht schon mal fragen wann sagen wir eigentlich Danke an die, die des Überlebens für uns sichern?
00:08:39: Wahrscheinlich eher relativ selten weil Einfach Supermarkt verwöhnt sind und einfach nur da reingehen und uns das kaufen, was wir wollen.
00:08:50: Egal von welchem Ende der Welt die Lebensmittel oder manchmal auch nur die Nahrungsmittel hier zu uns in den Supermarkt geschifft werden.
00:09:00: Und es besteht überhaupt gar keinen Bezug mehr zu diesem Ursprung unserer Lebensmittel.
00:09:06: Es sei denn du bist vielleicht Selbstversorger oder so?
00:09:09: Aber so viele gibt es daher tatsächlich nicht!
00:09:13: und das ist schon so ein schöner romantischer Gedanke seine Tomaten auf dem Balkon zu ziehen, aber die Arbeit machen sich ja tatsächlich die wenigsten oder sehr wenige.
00:09:24: Und genau dadurch geht eben auch diese Wertschätzung so ein Stück verloren zumindest meiner Ansicht.
00:09:32: also egal woher es kommt ob es jetzt da die Avocado aus Chile ist oder die Erdbeeren aus Spanien so ein bisschen haben wir den Bezug zu dem was wir aufnehmen tatsächlich verloren sind nicht mehr so verbunden mit dem, was natürlicherweise um uns herum wächst.
00:09:53: Und na ja jetzt kann man natürlich sagen okay aber das gibt es ja, das ist ja ihr verfügbar und das hat ja auch seine positiven Seiten.
00:10:01: Ja das kann schon sein Aber da beginnt auch der Einklang Mit dem Leben in den Jahreszeiten.
00:10:11: also Das, was ich kaufe hat das gerade Saison.
00:10:15: Ist es eigentlich natürlich dass ich das jetzt gerade esse?
00:10:19: Aber nicht nur essen natürlich!
00:10:21: Wenn wir uns ein bekanntes großes Volksfest angucken da gibt es dreißig Stände bis man überhaupt auf dem Fest angekommen ist wo man sich noch irgendwelche Pseudodrachten kaufen kann die irgendwo am anderen Ende der Welt produziert wurden.
00:10:37: Und da darf man sich schon mal fragen, ist denn das eigentlich noch normal?
00:10:40: oder ist es vielleicht diesem Irrsinn geschuldet dass wir immer alles zu jeder Zeit haben können?
00:10:46: Oder ist vielleicht genau das Problem, dass immer alles verfügbar ist.
00:10:50: Dass wir immer Alles haben können!
00:10:53: Dass wir den Bezug zur dieser Art von Dankbarkeit ein bisschen verloren haben warum wir keine Ernte-Feste mehr am ursprünglichen Sinne feiern?
00:11:02: weil sie nie unser überleben im eigentlichen Sinne gesichert haben.
00:11:08: Ich denke, das darf man sich sehr differenziert anschauen denn es hat natürlich noch andere Aspekte als das Überlebenssichernis geht ja auch um das Miteinander und das hat natürlich auch einen ganz ganz wichtigen Stellenwert.
00:11:21: aber Fakt ist auch dass die wenigsten von uns Im Sommer hart dafür arbeiten mussten, dass wir genug Kartoffel einbringen.
00:11:29: also ich denke du hast eine Idee wo von nicht spreche beziehungsweise worauf ich raus will.
00:11:35: Wir mussten nicht hart dafür arbeiten, um über den Winter zu kommen.
00:11:39: Wir bekommen alles, bekommen alles sofort und brauchen natürlich auch alles.
00:11:46: Und natürlich gibt es jede Menge Missstände in unserer Welt.
00:11:49: Denkt da zum Beispiel an den Müll.
00:11:51: aber es gibt genug Themen und wir wissen manchmal bestimmt auch nicht wo wir anfangen sollen.
00:11:57: Aber wir können nicht im Pörd darüber sein wie es auf der Welt aussieht und gleichzeitig dazu beitragen dass das immer weiter so geht, durch unseren eigenen Konsum.
00:12:08: Wir wissen wie viel Liter Wasser für unsere Avocados hier in Deutschland gebraucht werden?
00:12:14: Wie lange es eine Avocado auf dem Schiff ist und was das mit unserem Klima macht – wir wissen das ganz genau!
00:12:22: Wir wissen auch, dass eine Jeans für zehn Euro wahrscheinlich auf die Kosten anderer produziert wurde, dass irgendwo am anderen Ende der Welt Menschen knietief ins Chemikalien stehen nur damit wir uns eine günstige Rose kaufen können, die billige.
00:12:38: Das ist nicht mehr günstig!
00:12:41: Wir wissen das aus der Spielwarenindustrie.
00:12:43: also wir wissen um die Missstände und wir wissen auch wo wir anfangen können denn es geht immer mit uns und immer im Kleinen los und es beginnt auch immer mit einer Sache.
00:12:55: Und wenn du wirklich nicht weißt wo du anfangen sollst Wenn du das gerne möchtest dann fang an Eine Sache in deinem Haushalt heute auszutauschen, gegen ein regionales Produkt oder fang an ab sofort eine Sache eben nicht mehr zu kaufen.
00:13:13: Denn ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer das sein kann wenn man gar nicht so richtig weiß wo man anfangen soll.
00:13:19: aber vielleicht beginnt es einfach mit den Dinkelnudeln die du vom Direktvermarkter drei Kilometer von deinem Zuhause entfernt kaufst ab sofort verwendest.
00:13:32: Und das ist ein ganz anderer Bezug zu den Lebensmitteln.
00:13:35: Das ist eine ganz andere Art, zu leben und zu konsumieren.
00:13:39: Wahrscheinlich wird es dir auffallen oder vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen dass wenn wir uns bewusst für einen Kauf entscheiden wo wir vielleicht sogar mit dem Produzenten noch persönlich sprechen können, dass sich wirklich so ein Gefühl von Dankbarkeit, von Wertschätzung in uns breit macht.
00:13:57: Ich finde auch wir dürfen auf unsere Erde aufpassen denn wir sind Kinder der Erde darauf angewiesen, dass diese Erde uns versorgt und darum geht es auch in dieser Jahreszeit.
00:14:09: Und genau dafür sind die Feste im Herbst auch da für dieses Danken, für dieses Ehren der Natur um Achtung zu erbringen, Segen zu erhalten.
00:14:21: Das was wir im Herbsterhalten ist ein Geschenk und wir bekommen das nicht mal mehr mit weil es einfach total normal ist Supermärkten, die Himbeeren auch noch im Winter verfügbar sind und können uns vielleicht gar nicht mehr so richtig darüber freuen wenn sie dann im Juni wirklich zur Reife gekommen sind.
00:14:41: Und diese unbewussten Momente, die passieren natürlich auch immer mal wieder das passiert mir auch immer wieder dass ich irgendetwas im Supermarkt kaufe und mir da daheim denke ach was ein Quatsch.
00:14:54: für was brauchst du es jetzt eigentlich?
00:14:56: Aber diese Reise des Bewusstwerdens ist ein Prozess von heute auf morgen erledigt.
00:15:03: Aber dieses abgekoppelt sein, das bringt nämlich nochmal einen ganz anderen Aspekt mit.
00:15:09: also dieses abgekoppelt sein von der Natur vom natürlichen Rhythmus ist der Punkt warum wir unser eigenes Erleben auch nicht mehr reifen lassen können.
00:15:21: und genau jetzt kommen wir zum Turn.
00:15:25: was hat es jetzt eigentlich mit unserem Innenleben zu tun?
00:15:28: Wie können wir uns jetzt diese Kraft, diese Energie, diese Zeit um die Herbsttag- und Nachtgleiche zu nutze machen?
00:15:37: Denn das ist ja nicht nur eine Energie, die uns betrifft.
00:15:40: Das ist ja eine kollektive Energie dieser Erntezeit – und die wirkt natürlich auch nach!
00:15:46: Und wenn man das aufs Leben übertragen, dann dürfen wir genau dieses jetzt reifen lassen nämlich in unser eigenes Leben holen.
00:15:56: Welche Dinge in meinem Leben darf ich einfach so kommen lassen, was darf ich jetzt einfach so greifen lassen?
00:16:02: Und vielleicht erkennst du auch einen Unterschied in deinem Leben an den Dingen die eben bei dir schnell erledigt sein müssen.
00:16:11: Bei denen du einfach nur schnell durchgehen möchtest.
00:16:14: und vielleicht gibt es auch so das eine oder andere Thema, bei dem du sagst okay das hat jetzt alles seine Zeit egal wann es eintritt Ich werde es erreichen, ich werde es schaffen.
00:16:29: Aber der Zeitpunkt, der darf kommen wenn er richtig ist, der will sich entfalten für mich!
00:16:35: Ich muss auf nichts hinarbeiten.
00:16:38: das Leben wird mich darauf hin führen oder dahin führen.
00:16:43: und genau in diese Zeitqualität tauchen wir jetzt ein.
00:16:46: Und ich kenne einige Menschen und kann das so gut nachempfinden die kriegen schon den blanken Horror wenn sie an diese dunkle Jahreszeit denken weil wir das eben auch verlernt haben in diese Zeit des Nichts, in dieser Zeit der Stille.
00:17:02: In die ruhige Zeit einzutreten.
00:17:05: und genau deswegen sollten wir diese Zeit jetzt auch nutzen.
00:17:09: Weil mit Sammheil am ersten November bzw.
00:17:12: am ersten November ist diese Erntezeit endgültig abgeschlossen Und theoretisch ist es noch das dritte Erntefest.
00:17:19: aber die Ernte-Zeit ist dann abgeschlossen und dann geht es um das Halten das Aushalten, sich selbst aushalten.
00:17:29: Und wenn wir dieses wahre Reifen in uns selbst überspringen geht der Rückzug sozusagen schon etwas schneller los.
00:17:40: also wir müssen diese Reifezeit jetzt eben noch nutzen weil sonst der Winter wirklich lang wird und dazu können wir auch anschauen welche Saat ist denn nicht aufgegangen?
00:17:51: Und das macht uns auch immer so ein bisschen unsere eigene Unvollkommenheit bewusst.
00:17:57: Und darauf dürfen wir uns bewusst werden, denn ganz sicher ist es auch bei dir so, dass ganz, ganz viele Dinge die du gesät hast, die du auf den Weg gebracht hast nicht funktioniert haben.
00:18:08: Vielleicht hat der Sommer nicht die Ernte erbracht, die wir uns gewünscht hätten aber wir dürfen dankbar sein und das annehmen für das was eben war egal was es war Und deshalb ist es auch Zeit, dem Ganzen jetzt eine Bewertung zu geben.
00:18:27: Da mal Bilanz zu ziehen.
00:18:28: und jetzt wo die Nächte eben länger werden also die Tage sich zurückziehen geht der Blick langsam immer mehr nach innen.
00:18:38: Wir können uns diesen natürlichen Rhythmus unserer inneren Themen widmen zum anderen aber auch nicht nur der Inneren Themen sondern auch räumlich.
00:18:49: Wir gehen jetzt immer mehr rein.
00:18:52: Wir kuscheln uns ein, wir eageln uns auf dem Sofa ein und die Fragen, die wir uns stellen dürfen im Workbook gibt es natürlich ganz viele Fragen dazu.
00:19:03: Wo stehe ich denn gerade im Leben?
00:19:05: Was sind die Gewinne gewesen, die dieser Sommer hervorgebracht hat?
00:19:10: Was ist die Verluste gewesen?
00:19:12: Wie stehe Ich zum Thema Dunkelheit und Helligkeit in mir um Dunkelheit und Helligkeit auch in Eingelang zu bringen.
00:19:21: Darum geht es, die Balance finden!
00:19:23: Denn die Dunkelheid wird jetzt überwiegen und die Schattenarbeit, die Arbeit in den eigenen Grenzen, Schamanismus ist Schattenarbeit nicht nur fröhlich um das Feuer hüpfen sondern immer sich den eigenen Schatten und den eigenen Dämonen zu stellen.
00:19:40: Und da zeigt sich gerade ganz viel in der Natur.
00:19:42: also die Vögel fliegen jetzt in den Süden, die Tiere wechselndes Fell Und vielleicht warst du auch schon mal ganz früh morgens unterwegs in den letzten Tagen.
00:19:51: Da siehst du jetzt ganz, ganz viel Nebel liegen die Spinnweben, die so schön glitzern wenn die Sonne darauf scheint.
00:19:59: Die übrigens auch dem Altweibersommer, die Namensvorlage gegeben haben.
00:20:05: es geht beim Altweiber-Sommern nicht um die alten Weiber also die Frauen sondern es geht um das Weiben des Weben der Netze, der Spinnnetze.
00:20:16: Aber da kommen wir zusammenheilen noch mal intensiver darauf, wenn es um das Thema Ahnen geht.
00:20:21: Was ja auch ganz viel mit dem Weben beziehungsweise Spinnen der Netze zu tun hat also bildlich im übertragenen Sinne gesprochen natürlich und ich hatte es am Anfang schon bei angedeutet Wenn wir von der Herbst-Tag-und Nachtgleiche sprechen, sprechen wir ja auch Ganz oft Von Marbon aus der Vika Tradition Und dann geht es um den Sohn der Göttin Modron.
00:20:47: Modron ist die Göttinnen der Übergänge und in einem diese Übergange befinden wir uns ja jetzt gerade, denn wie ich schon vorhin gesagt habe, in keiner anderen Jahreszeit ist der ÜBERGANG der Wechsel so stark spürbar wie im Herbst!
00:21:02: Wir befinden uns in diesem Übergang und das spüren wir auch.
00:21:05: Das sehen wir in der Natur aber vielleicht sehen wir es auch ein bisschen in unserer eigenen Gefühlswelt, denn natürlich sind wir jetzt vielleicht noch ein bisschen schwermütig, dass diese Leichtigkeit des Sommers die Lebendigkeit sich jetzt wieder zurückzieht.
00:21:23: Die wir ja im Sommer die ganze Zeit so schön zelebrieren konnten.
00:21:27: und das ist ein ganz anderes Gefühl!
00:21:29: Das ist ein Übergang und als diese Göttin der Übergänge steht sie eben auch für die spirituellen Übergängen also alles was mit Veränderung mit Übergangen im spirituellem Sinne zu tun hat.
00:21:42: Und wenn du mich nicht nur hier vom Jahreskreis Feste-Podcast kennst, dann kennst du vielleicht Spirits Calling.
00:21:48: Das ist mein Hauptpodcastprojekt wo jede Woche eine neue Episode rauskommt.
00:21:54: Da spreche ich ganz oft von Übergängen aber Übergangen in andere Welten also die Anderswelt.
00:22:02: Die kennen wir zum Beispiel aus der schamanischen Reise.
00:22:05: Die Anderes Welt meint Wir treten Von unserer Wirklichkeit In eine andere nicht alltägliche Wirklichkeit ein.
00:22:15: Und nach diesem Verständnis werden jetzt auch die Schleier, die Übergänge zu dieser Anderswelt dünnern.
00:22:22: Das heißt wir haben einen besseren Zugriff oder einen besserem Zugang auf diese Welten und da wir uns jetzt gerade in diesem Übergang befinden können, können wir uns das eben auch zur Nutze machen.
00:22:32: Diese natürliche Übergangsenergie, die wir eh schon in der Luft liegen haben unterstützt jetzt diesen eigenen spirituellen Entwicklungsprozess.
00:22:42: Also Marbon, der Sohn der Motron, der Göttin der Übergänge wurde von der Mutter geraubt als er drei Tage alt war und sie begibt sich auf die Suche sucht ihren Sohn und findet ihn in der Anderswelt wieder Und dann taucht er als Neugeborennis zum Julfest wieder auf wenn das Licht zurückkehrt Also dem Erkst.
00:23:09: der Jahreskreislauf ist eine fortlaufende Geschichte, wenn man es so nennen möchte nach der Mythologie und den Traditionen.
00:23:16: Es ist ein Kreislauf!
00:23:18: Es kommt immer wieder das Licht zurück... ...und es geht auch immer wieder.
00:23:22: Und in diesem Übergang sind wir jetzt gerade,
00:23:25: d.h.,
00:23:25: wir dürfen jetzt anfangen unsere Dankbarkeitsarbeit zu machen nicht nur für das was wir in unserem Leben haben sondern auch was wir kollektiv haben Entwicklung hingelegt haben.
00:23:40: und jetzt gibt es noch ein paar Fragen für dich in diese Zeit hinein, die du dir stellen darfst.
00:23:47: Die du reflektieren kannst wie es dir in diesem Jahr bisher ergangen ist welche schönen Momente du in diesem Sommer hattest und schreib das ruhig mal auf!
00:23:59: Du arbeitest jetzt schon mit diesen Fragen die du ja für die Rauneichter wahrscheinlich auch wieder brauchst.
00:24:06: Also welche schönen Momente nehme ich aus diesem Sommer mit?
00:24:10: Was war besonders schön, was war besonders spontan.
00:24:16: Was war besonders lebendig und welche Samen sind aufgegangen die ich im Frühjahr gesät habe und welchen nicht.
00:24:25: Was hab' ich erschaffen, was hab' Ich gemeistert.
00:24:28: Gehe ich achtsam mit der Fülle in meinem Leben um oder verschläuere ich das was ich habe weil ich überhaupt keinen Bezug mehr habe zu den Wurzeln, zu dem Ursprung von dem was ich so in meinem Leben habe und erlebe.
00:24:42: Gebe Ich Von Herzen!
00:24:45: Ich hab am Anfang gesagt es war auch ein festes Teilens.
00:24:48: diese Dankbarkeitsfeste also gebe ich von Herzen.
00:24:52: oder ist mein Geben an Bedingungen gekoppelt?
00:24:55: Und ich hab's gesagt zur Herbsttage- und Nachtgleiche sind Tag und Nacht exakt gleich lang und Es geht um das Thema Balors.
00:25:04: Und da kannst du dich mal fragen, wo brauche ich gerade mehr Ausgleich in meinem Leben?
00:25:11: Wo fehlt es mir an Balance?
00:25:12: und mit diesen Fragen wünsche ich dir eine ganz, ganz wundervolle Übergangszeit.
00:25:17: Ganz viel Ausgreich, ganz viel Balance und vor allen Dingen auch ganz viele Gründe um dankbar zu sein!
00:25:25: Wenn du tiefer einsteigen magst in dieses Thema dann holt ihr unbedingt das Workbook jetzt zu diesem Jahreskreis fest.
00:25:33: Ich packe dir den Link natürlich wieder in die Show Notes, wenn da gibt es ganz viele Journaling-Fragen.
00:25:38: Da gibt es schöne Übergänge und dann geht das um das Thema Zeremonien.
00:25:42: Es ist ganz viel Raum für Kreativität da Und ich kann's dir einfach nur von Herzen empfehlen!
00:25:48: Wir hören uns in sechs Wochen mit einer neuen Episode zusammen heimwieder.
00:25:54: Bis dahin alles Liebe Deine Carina.
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